Corona-Krise: Volksbank schließt vorübergehend zehn Filialen

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 Filialen mit persönlicher Beratung werden vorübergehend geschlossen, die mit Videoterminals (siehe Bild) stehen offen.
Filialen mit persönlicher Beratung werden vorübergehend geschlossen, die mit Videoterminals (siehe Bild) stehen offen. (Foto: Volksbank)
Schwäbische Zeitung

Ab Donnerstag sind die Beratungsfilialen in Aldingen, Dunningen, Emmingen, Immendingen, Lindenhof, Neuhausen ob Eck, Sulgen, Tuningen, Wehingen und Wurmlingen vorübergehend geschlossen. In diesen Filialen stehen Videokabinen, sogenannte VR-SISy (kurz für Service-Interaktiv-System) bereit: Regionalzentrum Tuttlingen, Filialen in Bösingen, Böttingen, Fluorn-Winzeln, Möhringen, Nendingen, Oberndorf, Rietheim und Seedorf. (sz)

Zehn Filialen der Volksbank Schwarzwald-Donau-Neckar (VBSDN) stellen ab Donnerstag dieser Woche ihren Betrieb vorübergehend ein, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Grund dafür ist die Corona-Krise. In neun Niederlassungen bleiben die Filialen offen, aber nicht mit direktem Kontakt, sondern mit Videoberatung.

Ab Donnerstag stehen den Kunden der VBSDN folgende Regionalzentren mit personeller Besetzung zur Verfügung: Tuttlingen, Schramberg, Schwenningen sowie die Beratungsfiliale in Spaichingen. Ferner bleiben die Filialen mit persönlicher Videoberatung zu den üblichen Zeiten geöffnet. Dort könnten die Kunden sämtliche Servicedienstleistungen direkt, jedoch ohne menschlichen Kontakt, nutzen.

„Uns liegt die Gesundheit unserer Kunden und Mitarbeiter am Herzen, daher sind alle anderen Filialen nicht personell besetzt“, begründet der Vorstandsvorsitzende Jürgen Findeklee diesen Schritt. Nahezu das gesamte Geschäftsstellennetz der Bank könne aber aufrechterhalten werden, ergänzt er, auch über Online-Services und telefonische Beratung. Zudem stünden alle Geldautomaten 24 Stunden am Tag zur Verfügung. Die Bargeldversorgung sei sicher, ergänzt der Volksbank-Chef. Bei Einkäufen empfiehlt er Kunden aus hygienischen Gründen die Nutzung der Bank-Karte. Das kontaktlose Bezahlen sei hinsichtlich der Coronavirus-Pandemie derzeit das geeignetste Verfahren, da bei Zahlungen bis 25 Euro in der Regel keine PIN-Eingabe notwendig sei. Ein großes Thema bei den gewerblichen Kunden sei derzeit die Umsetzung des großen staatlichen Kreditprogramms zur Corona-Krise (wir berichteten). Ziel sei es, die Finanzierung von Unternehmen, die durch die Corona-Krise vorübergehend in Schwierigkeiten geraten sind, schnell zu unterstützen, erklärt der Vorstandsvorsitzende.

Dies erfolge durch die erhebliche Ausweitung bestimmter eingespielter Programme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Investitionen und vor allem Betriebsmittel können nun durch die Banken in einem zügigen Verfahren finanziert werden. Die Zinssätze konnte die KfW zum Start der Programme deutlich absenken.

Ab Donnerstag sind die Beratungsfilialen in Aldingen, Dunningen, Emmingen, Immendingen, Lindenhof, Neuhausen ob Eck, Sulgen, Tuningen, Wehingen und Wurmlingen vorübergehend geschlossen. In diesen Filialen stehen Videokabinen, sogenannte VR-SISy (kurz für Service-Interaktiv-System) bereit: Regionalzentrum Tuttlingen, Filialen in Bösingen, Böttingen, Fluorn-Winzeln, Möhringen, Nendingen, Oberndorf, Rietheim und Seedorf. (sz)

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