Celia Funkler fährt aufs Treppchen

Lesedauer: 3 Min
 Die Tuttlingerin Celia Funkler (rechts) belegte bei der Juniorinnen-WM im Skicross in Österreich hinter der Siegerin Zoe Chore
Die Tuttlingerin Celia Funkler (rechts) belegte bei der Juniorinnen-WM im Skicross in Österreich hinter der Siegerin Zoe Chore (Mitte) und der Zweitplatzierten Talina Gantenbein (links) den dritten Platz. (Foto: imago-images)

Toller Erfolg für die junge Skicrosserin Celia Funkler von der TG Tuttlingen: Bei der Junioren-WM in Österreich hat sie die Bronzemedaille gewonnen.

Das ist ein echtes Ausrufezeichen in einer Saison, in der es nicht gut für die Alpinsportlerin lief – ein hartnäckiges Pfeiffersches Drüsenfieber und eine Schulterverletzung ließen in der ausklingenden Saison kaum Rennen zu. „Besser hätte das Comeback nach den vergangenen Monaten, die nicht immer einfach waren, nicht ausfallen können“, jubelte sie deshalb jetzt auf Facebook. Jetzt freut sie sich schon auf die kommende Saison – „hoffentlich ohne Gesundheitsprobleme.“

Zur Erinnerung: Celia Funkler reiste vergangenes Jahr mit großer Hoffnung zu den Olympischen Winterspielen in Pjoengchang in Südkorea – und zog sich beim Trainingssturz eine schwere Brustwirbelverletzung zu. Mit großen Hoffnungen war sie in die Saison 2018/19 gestartet, um immer wieder zurückgeworfen zu werden. Auf Facebook dankt die junge Sportlerin ihrer Familie und ihren Freunden, die sie immer unterstützt haben. Celia Funkler ist seit dem vergangenen Jahr mit dem frisch erworbenen Abitur in der Tasche in der Polizeiausbildung in Bayern und wird so als Spitzensportlerin vom Bund gefördert.

Die Junioren-Weltmeisterschaft im Ski Cross und Snowboard Cross fand auf der Reiteralm bei Schladming im Prinoth Crosspark statt, der erst letztes Jahr eröffnet worden ist. Das deutsche Team nahm dort mit acht Athletinnen und Athleten teil. Am Damen-Wettbewerb nahmen 31 Sportlerinnen teil; im Viererfinale sprintete Funkler (Jahrgang 1998) am Ende auf Rang drei vor der Tschechin Klara Kasparova. Der Erfolg von Zoe Chore war keine Überraschung, hatte sie doch in den vergangenen Monaten mehrere Rennen gewonnen.

Heli Herdt, Sportlicher Leiter Ski Cross/Freeski im Deutschen Skiverband, hatte recht mit seiner Prognose vor dem Start: „Celia hat große Qualitäten und ist auch nach der langen Pause jederzeit in der Lage, um die Medaillen zu fahren.“ Auf der Reiteralm belegte Celias Mannschaftskollegin Melina Robl noch den achten Platz. Der Kurs erstreckte sich auf rund 1100 Meter und wies 37 teils schwere Hindernisse auf. Bei den Herren kam Cornel Renn aus Deutschland auf den vierten Platz.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen