Bernd Glemser glänztbeim Heimspiel

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Bernd Glemser präsentiert ein fein durchkomponiertes Programm.
Bernd Glemser präsentiert ein fein durchkomponiertes Programm. (Foto: Kornelia Hörburger)
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Stargast beim Heimspiel: Pianist Bernd Glemser vereint virtuose Technik mit feinsinniger Poesie im Ausdruck, er zaubert brillante Klangfarben im und zeigt gleichzeitig Klarheit und Transparenz in der Form.

Das alles präsentierte der aus Dürbheim stammende Künstler am Freitagabend in der Stadthalle in einem fein durchkomponierten Programm: Auf Mendelssohn Bartholdys „Lieder ohne Worte“ und dessen als Meisterwerk gehandelten „Variations sérieuses“ folgte ein weiterer Variationen-Zyklus von Rachmaninoff „über ein Thema von Corelli“. „La Follia“, „die Verrücktheit“, heißt das über 400 Jahre alte Thema aus der damaligen iberischen „Pop“-Musik. Spätestens im wilden Finale erklärte sich dieser Name von selbst. Dem späten Chopin widmete Glemser den zweiten Programmteil mit dessen Berceuse, Barcarole, Mazurken und einer Polonaise-Fantasie. Mit begeistertem Applaus endete ein Höhepunkt der Konzertsaison.

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