Bei Jugend forscht ist das IKG spitze

 Feldforschung: Melina Reckermann (links) aus Tuttlingen und ihre Wurmlinger Freundin Isabell Seibel stehen in einem Feld mit Du
Feldforschung: Melina Reckermann (links) aus Tuttlingen und ihre Wurmlinger Freundin Isabell Seibel stehen in einem Feld mit Durchwachsener Silphie, einem landwirtschaftlichen Newcomer, dessen Vor- und Nachteile im Vergleich zu Mais sie untersucht haben. Damit haben die beiden Schülerinnen aus Tuttlingen den Landespreis „Jugend forscht“ im Themenbereich Geo- und Raumwissenschaften gewonnen. (Foto: experimenta gGmbH)
Schwäbische Zeitung

Beim diesjährigen Jugend-forscht-Wettbewerb ist das Immanuel-Kant-Gymnasium (IKG) Tuttlingen die erfolgreichste Jugend-forscht-Schule Baden-Württembergs und erhält deshalb den mit 1500 Euro dotierten Schulpreis des Kultusministeriums. Das IKG trägt nun die Auszeichnung „Jugend forscht Schule BW 2021“.

Marianne Rädle, die Wettbewerbsleiterin des Landeswettbewerbs, gratulierte in ihrer Laudatio den erfolgreichen Schülerinnen und Schülern sowie Katharina Kaltenbach und Tobias Trummer, die als Betreuerteam des IKG in Kooperation mit dem Schülerforschungszentrum Tuttlingen die Jugendlichen bei ihren Forschungsvorhaben begleiten.

Folgende Leistungen sind laut Schule besonders hervorzuheben:

ein Landessieg in der Sparte Geo- und Raumwissenschaften (Melina Reckermann und Isabell Seibel mit ihrem Projekt „Landwirtschaft auf Kosten der Umwelt? - Auswirkungen verschiedener Pflanzen auf Böden“),

ein zweiter Platz in der Sparte Technik (Jan Reckermann mit Sophia Mik vom Gymnasium Spachingen mit ihrem Projekt „HBM – Hochintelligentes Batteriemanagement“) auf Landesebene des Jugend forscht Wettbewerbs,

aktuell drei Regionalsieger in den Sparten Technik (Patrick Doll mit seiner selbstgebauten und programmierten Schulranzensortiermaschine), Chemie (Sebastian Altermann, Jonah Peinemann und Johannes Postatny mit ihrer Arbeit zum Thema „Energie aus Früchten“) und Arbeitswelt (Sarah Kliche und Katharina Leuthner mit ihrem Projekt „Precosent – eine umweltfreundliche Geschenkverpackung“) bei Schüler experimentieren

sowie drei Sonderpreise in den Sparten Chemie (Emilie Alterman, Charlotte Heni und Lara Peinemann mit ihrem Projekt zu Honigtests sowie Rebecca Ritter und Niklas Senz mit ihrer Forschung zum Thema Chitosanfolien) und Biologie (Tabea Hosch und Magnus Spang mit ihrem Projekt zur Veredelung von zementhaltigen Oberflächen mithilfe von Bakterien)

Die drei Regionalsiegerteams werden Ende April beim Landeswettbewerb, der in diesem Jahr virtuell von der Stadt Balingen ausgerichtet wird, teilnehmen. Melina Reckermann und Isabell Seibel vertreten Ende Mai beim Bundesfinale mit ihrem Projekt das Land Baden-Württemberg.

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