Begegnungsfest wird am 23. Juni gefeiert

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 Das Multireligiöse Friedensgebet ist beim Internationalen Begegnungsfest am 23. Juni erneut geplant.
Das Multireligiöse Friedensgebet ist beim Internationalen Begegnungsfest am 23. Juni erneut geplant. (Foto: Schneider, Simon)
Schwäbische Zeitung

Das 15. Internationale Begegnungsfest in Tuttlingen soll unter dem Leitwort „Tuttlingen: bunt und lebendig“ stehen. Wie die Organisatoren Martina Gröne und Hans-Martin Schwarz bekannt gaben, soll das Fest, das traditionell am vorletzten Juniwochenende stattfindet, einen Beitrag zu einem friedlichen, fruchtbaren Miteinander durch die interkulturellen Begegnungen leisten.

„Ein aktives Miteinander, statt einem egalitären Nebeneinander“ ist das Ziel der Begegnungsinitiative, wie Hans-Martin Schwarz ausführt. Integration und das gesellschaftliche Miteinander seien kein Selbstläufer und müssten immer wieder aufs Neue ausprobiert und realisiert werden. Dass die Stadt Tuttlingen das Begegnungsfest unterstütze, erleichtere die Organisation. Gefeiert wird am Sonntag, 23. Juni.

Wie Gröne bei der Einladung zum ersten Treffen der Akteure betonte, könne das Fest mittlerweile konstant mit einer Zahl von 2500 bis 3000 Besuchern rechnen. Menschen aus rund 30 verschiedenen Nationen finden sich auf dem Schulgelände der Karlschule zusammen, und in lockerer Atmosphäre trage jede Nation etwas zum Fest bei, sei es mit kulinarischen Spezialitäten, mit einer musikalischen Darbietung oder einer anderen kulturellen Aufführung.

Auch Tuttlinger Institutionen wie die VHS , die Ini Asyl oder Tuttilla Abenteuerland, die sich mit internationalen Kindern und Jugendlichen oder Migrationsarbeit beschäftigen, seien stets vertreten. Einen festlichen Rahmen bildet das Multireligiöse Friedensgebet, das durch einen katholischen und evangelischen Geistlichen und muslimische Imane bestritten wird. Klaus Schmid-Droullier wird sich um die Vorbereitung dieses Friedensgebets kümmern.

„Die Erfolge und den guten Besuch des Internationalen Begegnungsfestes haben wir Organisatoren nicht zuletzt den Sponsorenbeiträgen zu verdanken, ohne die wir nicht Jahr für Jahr diesen Event planen und durchführen könnten“, betonen die Organisatoren. Durch den Überschuss des vergangenen Festes konnte man mit je 1000 Euro lokale Projektträger unterstützen.

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