Baustelle geht schneller voran als geplant

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Ab Mitte Juli verändert sich während der Bauarbeiten (roter Bereich) die Verkehrsführung in der Innenstadt.
Ab Mitte Juli verändert sich während der Bauarbeiten (roter Bereich) die Verkehrsführung in der Innenstadt. (Foto: Grafik: Stadt Tuttlingen/Corinna Krüger)

Die Bauarbeiten in der Fußgängerzone in Tuttlingen schreiten in großen Schritten voran. Insgesamt liegen die Arbeiten laut der Stadt momentan vier Wochen vor dem Zeitplan. Derzeit wird das Fontänenfeld auf dem Marktplatz installiert, bis Ende Juli sollen die dortigen Pflasterarbeiten beendet werden – dann bewegt sich die Baustelle auf der Rathausstraße in Richtung Rathaussteg weiter. Damit einher gehen Veränderungen in der Verkehrsführung.

Zunächst wird ab Mitte Juli die Waaghausstraße zu einer Sackgasse – sowohl aus Richtung Honbergstraße als auch aus Richtung Helfereistraße. Die Arbeiten sollen bis Mitte September andauern. Dann beginnen die Arbeiten an der Kreuzung Rathausstraße und Donaustraße. Für diesen Bauabschnitt ist eine erneute Verkehrsänderung vorgesehen.

Tuttlinegns Oberbürgermeister Michael Beck äußerte sich bei einem Pressegespräch am Dienstag auch zur Kritik an den hohen Kosten für die Umgestaltung. Diese schlagen für das Gesamtprojekt derzeit mit 9,9 Millionen Euro zu Buche. Die Neugestaltung der Fußgängerzone im Jahr 1986 habe laut Beck seinerzeit bereits umgerechnet 2,5 Millionen Euro gekostet. Das aktuelle Projekt sei um etwa 25 Prozent größer. „Da liegen wir gar nicht so schlecht“, sagte Beck.

Der Verkehr wird sich allerdings nicht nur für die Zeit der Baustelle ändern. Auch nach dem Ende der Bauarbeiten werden sich Autofahrer an eine neue Straßenführung gewöhnen müssen. An zwei Stellen wird die Fußgängerzone erweitert: Sowohl die Obere Hauptstraße zwischen Oberamteistraße und Stadtkirchstraße, als auch die Rathausstraße zwischen Waaghaussraße und Donaustraße.

Diese Abschnitte sollen mit versenkbaren Pollern verkehrsberuhigt werden und können nur noch zu bestimmten Zeiten von Lieferverkehr oder mit Sondergenehmigung befahren werden.

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