Bau des TSF-Vereinsheims ist im Gange

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 Die Bauarbeiten für das neue TSF-Vereinsheim laufen auch in Krisenzeiten bislang nach Plan.
Die Bauarbeiten für das neue TSF-Vereinsheim laufen auch in Krisenzeiten bislang nach Plan. (Foto: Simon Schneider)
Simon Schneider

Bei den Tuttlinger Sportfreunden (TSF) läuft auch in der Corona-Krise ein Projekt auf Hochtouren – der Bau eines neuen Vereinsheims. Damit wird ein langer Wunsch der Sportfreunde realisiert.

Bereits Ende November vergangenen Jahres fiel das alte und generalüberholte Vereinsheim, das ursprünglich den Eisenbahnern bis zur Fusionierung vor rund zehn Jahren gehörte, an der Straße Egelsee in der Nähe des E-Centers dem Bagger zum Opfer. Ein Störmeldekabel der Deutschen Bahn, das auf dem Grundstück verläuft, hatte zu Verzögerungen geführt und musste zunächst verlegt werden.

Für das in Holzbauweise geplante neue Vereinsheim laufen die Bauarbeiten seit Anfang März mit fünf Bauarbeitern auf Hochtouren. Das Gesamtbild der Baustelle ändert sich täglich. Zusätzlich helfen Vereinsmitglieder beim Abbruch und Herrichten des Geländes, wie dem Fällen und Entsorgen von Bäumen und Sträuchern. Nachdem der Verein beim Prüfstatiker eine Teilbaufreigabe für die Bodenplatte erreichte, standen Erdaushub, Entwässerung sowie die Isolierung und Armierung an.

Damit ist der Weg frei für die Betonierung der Bodenplatten. „Nach dem Abschluss der Prüfstatik für das Gebäude kann der Holzbau fertiggestellt und auf die Bodenplatte aufgestellt werden“, weiß Hugo Straub von den Tuttlinger Sportfreunden, der mit seinem Team einer der treibenden Mitglieder bei diesem Projekt ist und kürzlich den roten Punkt als Zeichen der Baufreigabe erhielt. Mit dem Einbau der Fenster, dem Innenausbau mit Elektronik, Heizung, Sanitäranlagen sowie Innenwandverschalung, Fliesen- und Malerarbeiten soll das neue TSF-Heim für die Nutzung fertiggestellt werden. „Wir hoffen und rechnen damit, dass wir Ende Juni mit den Bauarbeiten für unser neues Vereinsheim fertig sind“, schätzt Straub den zeitlichen Rahmen ein.

Die Corona-Krise soll laut Hugo Straub den Bau des Heims nicht beeinflussen: „Wir hoffen, dass die Bauarbeiten durch die Krise nicht betroffen sind. Risiken bestehen hauptsächlich hinsichtlich nicht rechtzeitiger oder fehlender Materiallieferungen. Dadurch kann es zu Verzögerungen kommen.“

Wenn das Vereinsheim der Sportfreunde in Holzbauweise wie geplant Ende Juni fertiggestellt und bezugsfertig ist, entstehen „moderne Umkleideräume, Duschen und Sanitärräume sowie eine behindertengerechte Toilette“, erläutert Straub. Diese Sanitärräume seien dringend. Denn: Auf dem Vereinsgelände sind zwei Beachvolleyballplätze vorhanden, die über die gesamten Sommermonate an Betriebssportgruppen örtlicher Unternehmen vermietet sind und für die eigenen Mitglieder genutzt werden.

„Wir können mit dem barrierefreien Vereinsheim darüber hinaus auch die sonstigen Aktivitäten auf dem Vereinsgelände ausbauen“, betont Straub und meint damit verstärkt Outdooraktivitäten auf dem Vereinsgelände wie ein Outdoor-Functional-Training oder Outdoor-Core-Training. Außerdem könnte mit den Möglichkeiten und Vorteilen der Treffpunkt der vereinseigenen Walking- und Nordic-Walking-Gruppen an das neue TSF-Heim verlegt werden.

Optimistisch ist auch der Vorsitzende der Tuttlinger Sportfreunde, Manfred Mussgnug: „In Anbetracht der derzeitigen Situation bin ich mit dem Baufortschritt zufrieden.“ Das neue TSF-Vereinsheim soll die zentrale Anlaufstelle für die Mitglieder werden. „Weiter stellt es eine optimale Ergänzung zu den Beachvolleyball-Feldern und Tennisplätzen dar“, sagt Mussgnug.

Ein weiterer wichtiger Aspekt werde laut dem Vorsitzenden sein, dass mit dem Neubau viele, auch gesellige Vereinsaktivitäten, anders und besser organisiert werden könnten. „Dies beginnt bei den Sitzungen und Abteilungsfeiern bis hin zu öffentlichen Events der Sportfreunde“, sagt Mussgnug. „Eine komplette Verpachtung des Vereinsheims ist ausgeschlossen. Eine Vermietung für Feste oder sonstige Anlässe wird es geben.“

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