Bürgermeister Axt bekommt höheres Gehalt

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 Durchhausens Bürgermeister Simon Axt.
Durchhausens Bürgermeister Simon Axt. (Foto: Andrea Utz)
Schwäbische Zeitung

Durchhausens hauptamtlicher Bürgermeister Simon Axt bekommt künftig mehr Geld für seine Arbeit. Das hat der Gemeinderat beschlossen. Grund ist, dass Durchhausen die Zahl von 1000 Einwohnern überschritten hat.

Bei diesem Tagesordnungspunkt erklärte sich Axt für befangen und nahm in den Zuschauerrängen Platz. Der erste stellvertretende Bürgermeister, Markus Merz, übernahm die Sitzungsleitung. Er führte laut Pressemitteilung aus, dass das statistische Landesamt Baden-Württemberg der Gemeinde mitgeteilt habe, dass die Bevölkerungszahl Durchhausens sich zum 30. Juni 2019 auf 1007 Personen belaufe. Damit sei über die Einweisung der Stelle des hauptamtlichen Bürgermeisters neu zu beschließen. Die Stelle könne entweder in die Besoldungsgruppen A 14 oder A 15 eingewiesen werden. Die Änderung erfolge ab diesem Januar. Die Einweisung habe „nach sachgerechter Bewertung, insbesondere unter Berücksichtigung der Einwohnerzahl sowie des Umfangs und des Schwierigkeitsgrades des Amtes“ zu erfolgen. Es wurde vorgeschlagen, die Stelle in die Besoldungsgruppe A 14 einzuweisen. Der Gemeinderat beschloss dies einstimmig.

Der Gemeinderat Durchhausen hat den Haushaltsplan 2020 für den Eigenbetrieb Glasfasernetz einstimmig beschlossen. Kämmerer Henninger von der Verwaltungsgemeinschaft Trossingen erläuterte die Eckdaten. Danach ergibt sich im Ergebnishaushalt ein Plus von je 3950 Euro – bei Aufwendungen von 16 050 und Erträgen von 20 000 Euro.

Einzahlungen und Auszahlungen im Bereich Investitionen seien nicht geplant. Zur Finanzierung sei eine Einzahlung der Gemeinde zur Aufstockung des Eigenkapitals von 10 000 Euro vorgesehen. Insgesamt erhöhe sich der Finanzierungsmittelbestand durch die geplanten Ein- und Auszahlungen damit um 13 950 Euro. Er soll zum 31. Dezember 2020 laut Plan bei 142 505 Euro liegen, so der Kämmerer.

Ab dem Jahr 2023 fielen jährliche Darlehenstilgungen von 35 000 Euro an. Der Finanzmittelbestand werde sich laut Planung bis 2023 auf 175 355 erhöhen. Der Schuldenstand von 875 000 Euro zum 31. Dezember 2019 werde sich aufgrund der Tilgungsaussetzung bis Ende 2022 nicht verändern. Zum 31. Dezember 2023 werde er aufgrund der beginnenden Tilgung bei 840 000 Euro liegen.

Bürgermeister Axt gab bekannt, dass der Schneepflug und der Salzstreuer repariert werden mussten. „Leider stellte sich bei der Reparatur heraus, dass diese deutlich aufwändiger war, als zunächst gedacht, womit sich die Rechnung letztlich auf knapp 6500 Euro belief.“ Axt sagte, dass die Reparatur „dringend notwendig war und daher in Form einer Eilentscheidung getroffen wurde“. Der Gemeinderat nahm dies zu Kenntnis.

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