Bürgerbegehren soll Tuttlingens Beitritt zur Initiative „Seebrücke“ kippen

Lesedauer: 8 Min
Stift liegt auf einem Muster eines Stimmzettels
ARCHIV - 11.01.2012, Nordrhein-Westfalen, Duisburg: Blick auf ein Muster des Stimmzettels eines Bürgerentscheides. (Zu dpa vom 4.12.2018 "Untersuchung: Bürgerbegehren in Nordrhein-Westfalen scheitern oft") (Foto: Symbol: Roland Weihrauch)

So funktioniert ein Bürgerbegehren

Als Bürgerbegehren wird der Antrag auf einen Bürgerentscheid bezeichnet. Um ein Bürgerbegehren einzureichen müssen die Initiatoren Unterschriften von Unterstützern vorlegen. Dabei ist eine Zahl von mindestens sieben Prozent der Einwohner nötig. Im Fall von Tuttlingen sind das rund 2 500 Unterschriften. Zusätzlich müssen drei Vertrauenspersonen genannt werden, eine Begründung geliefert und ein Kostendeckungsvorschlag eingereicht werden.

Richtet sich das Bürgerbegehren gegen einen Beschluss des Gemeinderats – wie im Falle der Seebrücken-Entscheidung, müssen die Unterschriften innerhalb von drei Monaten nach der Bekanntgabe dieses Beschlusses eingereicht werden. Stichtag für das Bürgerbegehren wäre damit der 22. Oktober. Darüber, ob alle Kriterien für das Bürgerbegehren erfüllt sind, entscheidet der Gemeinderat. Wird das Begehren zugelassen, legt der Gemeindreat einen Termin für den Bürgerentscheid innerhalb von vier Monaten fest (sbh)

Tuttlinger Bürger sollen ein Bürgerbegehren gestartet haben. Sie wollen genug Unterschriften für ein Bürgerbegehren sammeln, um den Beitritt der Stadt zur Initiative „Seebrücke“ zu kippen.

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So funktioniert ein Bürgerbegehren

Als Bürgerbegehren wird der Antrag auf einen Bürgerentscheid bezeichnet. Um ein Bürgerbegehren einzureichen müssen die Initiatoren Unterschriften von Unterstützern vorlegen. Dabei ist eine Zahl von mindestens sieben Prozent der Einwohner nötig. Im Fall von Tuttlingen sind das rund 2 500 Unterschriften. Zusätzlich müssen drei Vertrauenspersonen genannt werden, eine Begründung geliefert und ein Kostendeckungsvorschlag eingereicht werden.

Richtet sich das Bürgerbegehren gegen einen Beschluss des Gemeinderats – wie im Falle der Seebrücken-Entscheidung, müssen die Unterschriften innerhalb von drei Monaten nach der Bekanntgabe dieses Beschlusses eingereicht werden. Stichtag für das Bürgerbegehren wäre damit der 22. Oktober. Darüber, ob alle Kriterien für das Bürgerbegehren erfüllt sind, entscheidet der Gemeinderat. Wird das Begehren zugelassen, legt der Gemeindreat einen Termin für den Bürgerentscheid innerhalb von vier Monaten fest (sbh)

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