Auf dem ehemaligen Marquardt-Areal in Tuttlingen gehen die Bauarbeiten los

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Im ersten Schritt sind die allgemeinen Erdarbeiten an der Reihe.
Im ersten Schritt sind die allgemeinen Erdarbeiten an der Reihe. (Foto: Lisa Klebaum)

Mit rund drei Jahren Verspätung sind nun die Arbeiten auf dem ehemaligen Marquardt-Areal an der Ecke Bismarck-/Zeughausstraße in Tuttlingen gestartet. Geplant sind zwei Gebäude: Im Haus A sollen 50 Einheiten für betreutes Wohnen entstehen, im Haus B insgesamt 33 Eigentumswohnungen. Nachdem das Gelände der ehemaligen Firma Marquardt mehr als 17 Jahre lang brach lag, nahm sich der Investor Immo Projekt aus Gerlingen dem Projekt an. Geplanter Baubeginn: Anfang 2017. Dieser verschob sich aber, durch zahlreiche Komplikationen, immer weiter nach hinten.

Rückblick: Mit Blick auf archäologische Funde hat die Denkmalbehörde das Gelände bereits im Frühsommer 2018 unter die Lupe genommen, weil es Hinweise gab, dass Tuttlingen einst römisches Siedlungsgebiet war. Ein weiterer Verzögerungsgrund sei die Beschaffung der benötigten Gebäudeakten gewesen, wie Marcus Ziegler, Geschäftsführer von Immo Projekt, damals erklärte. Weil in den Nachkriegsjahren einige der Akten abhanden gekommen und weitere fehlerhaft waren, musste die Agentur teilweise Vermessungsbüros beauftragen, um an die notwendigen Daten zu gelangen.

Rund drei Jahre verspätet konnte das Unternehmen nun mit den Erdarbeiten beginnnen. Wenn alles fertig ist, soll es zwischen den beiden Wohngebäuden einen Verbindungsbau geben. Außerdem ist eine Tiefgarage geplant.

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