Artistin Viktoria schwebt durch die Lüfte

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Als „Königin der Lüfte“ entpuppte sich Artistin Viktoria, die hoch unter der Zirkuskuppel am Luftring agierte.
Als „Königin der Lüfte“ entpuppte sich Artistin Viktoria, die hoch unter der Zirkuskuppel am Luftring agierte. (Foto: Claudia Steckeler)
Claudia Steckeler

Weitere Bilder von der Vorstellung des Cirkus Renz finden Sie im Internet unter

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Was gibt es für Künstler und Artisten schöneres, als ein fröhliches unbeschwertes Kinder- und Erwachsenenlachen sowie begeistertes rhythmisches Klatschen während der Aufführung: Bei der Premiere des Zirkus Rudolf Renz am Donnerstagabend ließ sich das große und kleine Publikum in der familiären Atmosphäre des gut gefüllten Zirkusrunds von den „nur“ fünf Artisten von Beginn an mitreißen. Die Begeisterung der Gruppe von Rudolf Renz und die sichtbare Freude an ihrem Beruf, ließ den berühmten „Funken“ sofort überspringen.

Eröffnet wurde die rund zweistündige Show mit fünf edlen Araberhengsten, die durch die Stimme von Zirkusdirektor Rudolf Renz angeleitet, ohne Zügel, locker und unbeschwert die unterschiedlichsten Formationen liefen – und sich am Ende im „Rückwärtsgang“ von den Besuchern verabschiedeten. Köstlich die zweite Nummer von Rudolf Renz, mit Mini und Maxi, ein Mini-Pony und ein Irish Tinker, die mit einer lustigen Dressur die Herzen der Zuschauer eroberten.

Nicht mehr aus dem Staunen heraus kamen die Gäste bei dem Duo Montales, das mit seinem „Quick Change“ verblüffte. In Sekundenschnelle wurden da die schicksten Kleider gewechselt, egal ob innerhalb eines Stoff bespannten Reifens, in einem Umhang, oder überraschend und beeindruckend in einem glitzernden Konfettiregen.

Als „Königin der Lüfte“ entpuppte sich Artistin Viktoria, die hoch unter der Zirkuskuppel, ohne „Netz und doppelten Boden“ am Luftring und mit Vertikaltüchern eine faszinierende Show bot. Dabei schwebte sie, trotz der notwendigen absoluten Körperbeherrschung, elegant und anmutig durch die Lüfte. Mit ihren zerbrechlichen, beeindruckenden Formationen aus Seifenblasen, nahm Artistin Monika die staunenden Zuschauer mit auf eine Reise in eine schillernde, wabende und zerbrechliche Welt der Phantasie.

Beeindruckt zeigten diese sich auch von Manuel Renz, der auf seinem Kinn nicht nur einen Vorschlaghammer, eine Stahlleiter, oder viele Stühle balancierte, sondern neben einer Biergartenbank auch einen original Biergartentisch. Feurig heiß wurde es, als er zum Ende in orientalische Gefilde entführte und – gleich einem Fakir – mit Feuerstäben balancierte und ganz nebenbei beeindruckende „Feuer-Flammen“ spuckte.

Clowns sorgen für viel Spaß

Dann kamen die Clowns mit lustigen – und keineswegs plumpen – Späßen: Zum einen Manuel Renz, der vier Männern aus dem Publikum mit einer netten Überrumpelung zu einer artistischen Leistung verführte. Zum anderen war dies Flocki aus Brasilien, der ebenfalls mit männlichen Besuchern, sehr zur Freude aller, ein Orchester mit den ulkigsten Instrumenten und Gebärden einstudierte, oder imaginäre Bälle auffing, und einen „lustigen „Kampf“ mit einer Riesenspinne und einem wackligen Tisch bestritt.

Den großen und kleinen Besuchern gefiel es, sie lachten lauthals unbeschwert fröhlich, und bedankten sich immer wieder mit Applaus. In der Pause konnten übrigens auch noch die restlichen Tiere des Circus besucht, gefüttert und gestreichelt werden: Die Kamele, die Lamas, die Ponys, die Ziegen und natürlich die beeindruckenden Araberhengste.

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