Im kommenden Jahr werden im Tuttlinger Ortsteil Eßlingen Leerrohre fürs Breitband verlegt.
Im kommenden Jahr werden im Tuttlinger Ortsteil Eßlingen Leerrohre fürs Breitband verlegt. (Foto: Jan Woitas/dpa)
Claudia Steckeler

Situation des Pfarrhauses

Bezüglich des neu erworbenen Pfarrhauses gab Ortsvorsteher Wanderer bekannt, dass dies durch das Abklemmen der Wasserleitung winterfest gemacht werde. Außerdem sei wegen der Holzwürmer ein Gutachter beauftragt worden, der zu dem Schluss kam, dass dringend etwas unternommen werden müsse. Im Frühjahr werde das Bauwerk dann eingehend begutachtet, dann „müssen wir uns ernsthafte Gedanken machen, wie es weitergehen soll“, so Wanderer.

Sanierung der Straße am Winterberg

Der Zeitplan sei aufgeholt, die Feindecke könne in diesem Jahr jedoch nicht mehr aufgebracht werden, gab Wanderer bekannt. Mit den Pflasterarbeiten werde jetzt noch begonnen, wenn es keinen Frost gibt. „Vor dem Rathaus sollen diese etappenweise ausgeführt werden“, erklärte der Ortsvorsteher, so dass eine ständige Ausfahrt der Feuerwehr möglich sei. Außerdem würden bei jeder Einfahrt, auch an den Privathäusern Keile angebracht, um so ein Aufsitzen bei der Ein- und Ausfahrt zu vermeiden. „Wenn der Feinbelag dann endgültig aufgebracht ist, kommen die Keile wieder weg“, sagte Wanderer.

Verkehrsplanung

Die Haushaltsbefragung zur Verkehrsplanung der Stadt Tuttlingen wird im Ortsteil Eßlingen erst jetzt ausgeführt. „Es gab eine Reihe von Gebieten, wo die Fragebögen nicht ausgetragen worden sind“, sagte Wanderer. Sie sollen demnächst in den Briefkästen landen. Wanderer bat darum, dass sich möglichst alle Eßlinger beteiligen. „Dadurch erhalten wir echte Zahlen bezüglich der Verkehrsführung und der Frequenz.“ Die Stadtteile seien bislang nämlich noch nie berücksichtigt worden.

Der Ortschaftsrat Eßlingen hat sich in seiner Sitzung am Donnerstagabend mit den Investitionen für das Jahr 2020 in Eßlingen beschäftigt und am Ende dem Entwurf des Haushaltsplanes im Grundsatz zugestimmt mit dem Vermerk: „Änderungen, die das Gremium empfiehlt, werden zur Beratung und Beschlussfassung dem Gemeinderat vorgelegt.“

Wobei es seitens der Ortschaftsräte keine großen Änderungswünsche gab. Nur der angesetzte Betrag für die neuen, bestellten Outdoorgeräte „Im Brühl“ sollte um 800 Euro angehoben werden, dafür wurden die erfassten Planungskosten in Höhe von 10 000 Euro für den Erlebnisparcours, der auch diese Fitness-Geräte „Im Brühl“ beinhaltet, einstimmig gestrichen. „Diese 800 Euro kann ich ihnen sofort fest zusagen“, erklärte Oberbürgermeister Michael Beck, der an der Vorberatung des Haushaltsplanes gemeinsam mit Kämmerer Uwe Keller und Uwe Neumann, Leiter des Fachbereichs Tiefbau, teilnahm.

Beck gab einen umfassenden Überblick über den Haushaltsplan der Gesamtstadt, der für das kommende Jahr mit rund 140 Millionen Euro zu Buche schlägt.

Für den Ortsteil Eßlingen fallen im Planungsjahr 2020 größere Ausgaben an: Für die Fahrbahnsanierung und Verlegung von Breitbandleerrohren „Am Winterberg“ 380 000 Euro. Die Arbeiten ruhen über den Winter, bemerkte Ortsvorsteher Hartmut Wanderer. Sie sollen im Frühjahr wieder aufgenommen und bis Oktober 2020 abgeschlossen werden. Außerdem 125 000 Euro für den Grunderwerb im Neubaugebiet Brendenösch, „das möglichst viele junge Familien nach Eßlingen bringen soll“, so Beck. Für die Erschließung sind nochmals 100 000 Euro angesetzt. Für die Fahrbahnsanierung „Breschnegg“, hier tritt Hangwasser aus, sind für den kommenden Haushalt 120 000 Euro angesetzt.

Weitere Kosten fallen unter anderem auch für die Pfarrscheuer an, denn die 35 Jahre alte Küche muss ersetzt, das Parkett im Saal abgeschliffen und am unteren Eingang ein schützendes Dach angebracht werden. „Wir stellen uns da eine Holzkonstruktion mit Dachziegeln vor“, sagte Helmut Wanderer.

Das Denkmalamt, das hier involviert sei, habe jedoch eine Glas-/Stahlkonstruktion vorgeschlagen. „Das ist meiner Ansicht nach diskussionswürdig“, meinte der Ortsvorsteher. Zudem muss die Fassade an der Wetterseite des denkmalgeschützten Hauses saniert werden. Insgesamt belaufen sich diese Maßnahmen auf rund 44 000 Euro.

Mit ein Thema der Vorberatungen waren auch die Planungskosten für die Weiterverwendung des neu erworbenen Pfarrhauses sowie die Kosten (8000 Euro) für den Innenausbau, beziehungsweise die Sanierung der Unterkunft der Eßlinger Feuerwehr. „Wir sind insgesamt sehr zufrieden, auch mit den Fahrzeugen, aber die Räume sind in die Jahre gekommen“, stellte Kommandant Thomas Biehler fest.

Ein weiterer Punkt des Haushaltsplanes war der notwendige Hochwasserschutz in Eßlingen. „Das Hochwasserthema wird bestimmt schon seit 13 Jahren behandelt und es wurden immer nur Planungskosten angesetzt, aber nichts umgesetzt“, bemängelte Wanderer. „Wir sind dran“, betonte Neumann vom Tiefbauamt. „Wir wissen, dass die Maßnahmen angesichts der veränderten Klimabedingungen sehr wichtig sind“, so Neumann.

Situation des Pfarrhauses

Bezüglich des neu erworbenen Pfarrhauses gab Ortsvorsteher Wanderer bekannt, dass dies durch das Abklemmen der Wasserleitung winterfest gemacht werde. Außerdem sei wegen der Holzwürmer ein Gutachter beauftragt worden, der zu dem Schluss kam, dass dringend etwas unternommen werden müsse. Im Frühjahr werde das Bauwerk dann eingehend begutachtet, dann „müssen wir uns ernsthafte Gedanken machen, wie es weitergehen soll“, so Wanderer.

Sanierung der Straße am Winterberg

Der Zeitplan sei aufgeholt, die Feindecke könne in diesem Jahr jedoch nicht mehr aufgebracht werden, gab Wanderer bekannt. Mit den Pflasterarbeiten werde jetzt noch begonnen, wenn es keinen Frost gibt. „Vor dem Rathaus sollen diese etappenweise ausgeführt werden“, erklärte der Ortsvorsteher, so dass eine ständige Ausfahrt der Feuerwehr möglich sei. Außerdem würden bei jeder Einfahrt, auch an den Privathäusern Keile angebracht, um so ein Aufsitzen bei der Ein- und Ausfahrt zu vermeiden. „Wenn der Feinbelag dann endgültig aufgebracht ist, kommen die Keile wieder weg“, sagte Wanderer.

Verkehrsplanung

Die Haushaltsbefragung zur Verkehrsplanung der Stadt Tuttlingen wird im Ortsteil Eßlingen erst jetzt ausgeführt. „Es gab eine Reihe von Gebieten, wo die Fragebögen nicht ausgetragen worden sind“, sagte Wanderer. Sie sollen demnächst in den Briefkästen landen. Wanderer bat darum, dass sich möglichst alle Eßlinger beteiligen. „Dadurch erhalten wir echte Zahlen bezüglich der Verkehrsführung und der Frequenz.“ Die Stadtteile seien bislang nämlich noch nie berücksichtigt worden.

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