Aixheim und Rietheim-Weilheim genießen Heimrecht

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Es geht wieder los für die überbezirklich spielenden Handballmannschaften aus dem Kreis Tuttlingen: Vier der sieben Teams nehmen am Samstag den Spielbetrieb wieder auf. Während der TV Aixheim schon in sein zweites Rückrundenspiel geht, starten die drei weiteren Mannschaften in die zweite Saisonhälfte.

Württembergliga Männer

HSG Winzingen-Wißgoldingen-Donzdorf – HSG Fridingen/Mühlheim (Samstag, 19.30 Uhr; Lautertalhalle Donzdorf/Hinspiel: 28:27). In der Rückrunde wird die HSG Fridingen/Mühlheim in Spielen wie diesen punkten müssen, wenn sie sich aus dem Tabellenkeller befreien will. Der Gastgeber, der mit einer Punktebilanz von 12:16 im Tabellenmittelfeld liegt, nahm am ersten Spieltag zwei Punkte aus Fridingen mit (28:27). „Dieses Spiel hätten wir gewinnen müssen“, sagt Co-Trainer Ibrahim Parlak über die liegengelassenen Zähler. An die drei guten Auftritte im Dezember soll angeknüpft werden. Die Donautal-HSG selbst befindet sich mit 7:21-Punkten auf dem vorletzten Platz. Wenn die Donautäler an die kämpferischen Leistungen aus den Spielen gegen Lauterstein (28:28), Deizisau (32:30) und Wolfschlugen (23:23) rankommen, sind auswärts erneut Punkte möglich. Nicht mit dabei sein wird Björn Efinger, der laut Parlak kürzertreten wird. Moritz Rabus wird nach seinem Kreuzbandriss im Kader dabei sein und soll bereits wieder kurze Einsatzzeiten bekommen. Ebenso will man zukünftig „A-Jugendspieler mit Perspektive ranführen“, so der Co-Trainer. Die Jugendspieler haben auch die Rückrunden-Vorbereitung mitgemacht.

Landesliga Männer

TV Aixheim – TEAM Esslingen (Samstag, 19.30 Uhr; Sporthalle Aldingen/ 21:21). Zum Rückrundenstart vor Weihnachten erreichte der TV Aixheim daheim ein 29:29-Unentschieden gegen die SG Ober-/Unterhausen. Da beide Mannschaften bis zum 21. Dezember spielten und die Saison schon am Samstag fortsetzen, liegt nur eine kurze Pause hinter ihnen. Am Dienstag hat der TVA das Training wieder aufgenommen. Aixheims Trainer Holger Hafner schätzt Esslingen aktuell stärker ein als im Hinspiel (21:21), welches erst Anfang November ausgetragen wurde. „Esslingen hatte da nicht die beste Phase“, so Hafner, der den guten Tempogegenstoß der Gäste hervorhebt. Auch wenn er in diesem Spiel erstmals auf den gesamten Kader zurückgreifen konnte, entstanden viele Fehlwürfe und technische Fehler, erinnert sich der Trainer. Die Gäste stehen als Tabellenvierter (16:10-Punkte) besser da. Aixheim (11:17) könnte mit dem Heimrecht im Rücken weiter zum Tabellenmittelfeld aufschließen.

HSG Rietheim-Weilheim – TSV Altensteig (Kreissporthalle Tuttlingen/ 24:24). „Wir wollen gut in die Rückrunde starten, das kann viel auslösen“, sagt Gunter Haffa, sportlicher Leiter der HSG Rietheim-Weilheim, vor dem Rückrundenstart. Zu Gast in Tuttlingen ist der Württembergliga-Absteiger TSV Altensteig, der die Hinserie auf Platz fünf beendete (13:13-Punkte). Die HSG (8:18) wird in der Rückrunde wohl in den Abstiegskampf verwickelt sein und will gegen den TSV erneut überraschen. „Es würde uns guttun und wir wollen das erreichen“, so Haffa, der auf die Tugenden Leidenschaft, Kampf und Wille beim Team von Trainer Alexander Job hofft. „Der Kader ist klein, aber gut und talentiert.“ Neben dem Ausfall von Rückraumspieler Pascal Bensch für die gesamte Runde, der bei der HSG schwer ins Gewicht fällt, ist gegen den TSV auch Markus Renz nicht dabei. Er zog sich am Dienstag eine Fersenverletzung zu. Thomas Aicher wird aushelfen.

Landesliga Frauen

MTG Wangen – HSG Nendingen/Tuttlingen/Wurmlingen (Samstag, 18 Uhr; Angerhalle Wangen/ 21:30). Die HSG Nendingen/Tuttlingen/Wurmlingen blickt auf einen deutlichen Hinspielsieg (30:21) gegen die MTG Wangen zurück. Nur ein weiteres Mal in zehn Spielen hat der Gastgeber die Halle als Verlierer verlassen müssen und daher ebenso wie die HSG NTW zwei Niederlagen. Mit einem Auswärtssieg könnte das Team von Zeljana Pfeffer mit dem Zweitplatzierten, der das bessere Torverhältnis hat, nach Punkten gleichziehen. Die Gäste haben ihr Hinrundenspiel gegen die HSG Langenau/Elchingen noch nicht ausgetragen. „Es wäre schön, mit zwei Punkten zu starten“, sagt die NTW-Trainerin vor dem Rückspiel. In der Hinrunde seien bei Wangen nicht alle Spielerinnen dabei gewesen. Vor der Partie konnten die Gäste kein einziges Mal gemeinsam trainieren. Ob es auch im Rückspiel zu etwas Zählbarem reicht?

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