Abgefahrene Reifen sorgen für einige Unfälle

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Es hat geschneit und gekracht am Wochenende: 46 witterungsbedingte Unfälle verzeichnete das Polizeipräsidium Tuttlingen bis zum Sonntagnachmittag. Es gab fünf leichtverletzte Personen, wie Michael Aschenbrenner vom Polizeipräsidium auf Nachfrage unserer Zeitung mitteilte. Meist blieb es aber bei Blechschäden.

„Es kam zu keinen schweren Unfällen“, fasste Aschenbrenner zusammen. Allerdings sei es auffällig, dass viele Autos mit sehr schlechten Winterreifen unterwegs gewesen seien. Daher weiß er: „Das hätte auch anders ausgehen können.“ Beispielsweise, wenn die Autos in den Gegenverkehr gerutscht wären. Bei winterlichen Verhältnissen auf der Straße sei es daher besonders wichtig, auf die Bereifung zu schauen.

Auf schlechte Reifen zurückzuführen war laut Angaben der Polizei ein Unfall bei Deißlingen (Kreis Rottweil) bei dem ein VW Golf unter anderem deshalb ins Rutschen geriet, weil seine vorderen Winterreifen kaum mehr Profil hatten.

Weiter teilte die Polizei mit, dass sich der überwiegende Teil der Verkehrsteilnehmer vorschriftsmäßig und umsichtig verhielt. Der Rat an die Autofahrer lautet, bei schwierigen Straßenverhältnissen nur mit einwandfreier Bereifung zu fahren. Denn: Winterreifen mit ungenügender Profiltiefe oder alte Pneus seien für winterliche Verhältnisse völlig ungenügend. Bei abgefahrenen Reifen riskiert man außerdem ein Bußgeld. Das liegt nach Angaben von Aschenbrenner zwischen 60 und 90 Euro. Dazu gibt es in jedem Fall einen Punkt in Flensburg.

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