18 Plätze, 18 Kandidaten – und trotzdem möchte die evangelische Kirche für Tuttlingen bei der Wahl am 1. Dezember eine Wahlbeteiligung von mindestens 25 Prozent erreichen.

Lesedauer: 6 Min
Im evangelischen Gemeindehaus in der Gartenstraße werden derzeit die Wahlunterlagen vorbereitet und an die jeweiligen Austräger
Im evangelischen Gemeindehaus in der Gartenstraße werden derzeit die Wahlunterlagen vorbereitet und an die jeweiligen Austräger verteilt. Pfarrer Johannes Wischmeyer, Austrägerin Monika Pelzel, Pfarramts-Sekretärin Karin Faude und Elke Jung von der evangelischen Nachbarschaftshilfe und zugleich Wahlkandidatin (von links) schauen, dass alles in Ordnung ist. (Foto: sabine Krauss)
Sabine Krauss
Redakteurin

Mit dem Pfarrplan 2024 reagiert die württembergische Landeskirche auf die demografische Entwicklung: zum einen der Mitgliederschwund, zum anderen das abnehmende Pfarrer-Personal, da starke Jahrgänge in den Jahren 2024 bis 2030 in den Ruhestand treten. Laut des neuen Pfarrstellen-Schlüssels müssen im Kirchenbezirk Tuttlingen (inklusive Rottweil und Villingen-Schwenningen) die Anzahl der Pfarrstellen von 33,5 auf 30 heruntergefahren werden. Für die Stadt Tuttlingen bedeutet dies einen Wegfall von 1,25 Pfarrstellen, für das Tuttlinger Umland von 0,5 Pfarrstellen.

Im Zuge dessen wird Möhringen ab Dezember an Tuttlingen angeschlossen, Emmingen-Liptingen wird mit Neuhausen ob Eck zusammengelegt. Die neue Kirchengemeinde Tuttlingen muss mit vier Pfarrstellen auskommen. Als zusätzliche Stelle zählt der Dekan.

Die derzeitigen Pfarrer haben Bestandsschutz, ausscheidende Kräfte werden jedoch nicht nachbesetzt, bis sich die Anzahl der Stellen auf vier reduziert hat. Durch die Stellenreduzierung wird für jeden Tuttlinger Pfarrer die Zahl seiner zu betreuenden Gemeindemitglieder größer: Rund 2000 werden es in Zukunft sein. (skr)

Mehr Wahlbeteiligung als bei der Oberbürgermeister-wahl vor zwei Wochen: Dieses Ziel hat sich die evangelische Kirche in Tuttlingen für die anstehenden Kirchengemeinderatswahlen vorgenommen.

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Mit dem Pfarrplan 2024 reagiert die württembergische Landeskirche auf die demografische Entwicklung: zum einen der Mitgliederschwund, zum anderen das abnehmende Pfarrer-Personal, da starke Jahrgänge in den Jahren 2024 bis 2030 in den Ruhestand treten. Laut des neuen Pfarrstellen-Schlüssels müssen im Kirchenbezirk Tuttlingen (inklusive Rottweil und Villingen-Schwenningen) die Anzahl der Pfarrstellen von 33,5 auf 30 heruntergefahren werden. Für die Stadt Tuttlingen bedeutet dies einen Wegfall von 1,25 Pfarrstellen, für das Tuttlinger Umland von 0,5 Pfarrstellen.

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