Der neue Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Möhringen Christoph Herrmann.
Der neue Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Möhringen Christoph Herrmann. (Foto: Stefan Manger)

Christoph Herrmann ist vor gut einer Woche zum neuen Kommandanten der Möhringer Feuerwehrabteilung gewählt worden. Zuvor war er bereits zwei Jahre lang als stellvertretender Kommandant im Amt gewesen. Redakteurin Ingeborg Wagner unterhielt sich mit ihm und fragte nach seinen Ambitionen.

Herr Herrmann – wieso haben Sie sich zur Wahl des Abteilungskommandanten aufstellen lassen?

Ich denke, dass ich letzten Endes als Stellvertreter in dieser schwierigen Situation in der Verantwortung war. Jemand anderes hätte komplett neu eingelernt werden müssen, also hat sich angeboten, dass ich das Amt übernehme. Die Feuerwehr liegt mir am Herzen, prinzipiell mache ich das gerne.

Die Position war seit Mitte vergangenen Jahres vakant – wie kam es dazu?

Mein Vorgänger Constantin Martin musste den Posten leider aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Seit diesem Zeitpunkt war ich als kommissarischer Abteilungskommandant tätig.

Sie haben mit Andreas Sicka und Manfred Altmeyer zwei Stellvertreter bekommen. Sind die auch neu im Amt?

Ja. Andreas Sicka war langjähriges Ausschussmitglied, war also bereits im Führungsgremium tätig. Manfred Altmeyer ist ganz neu im Vorstand.

Wie kam es jetzt zu diesem Generationenwechsel?

Nun, der Generationenwechsel ist im Grunde schon vor zwei Jahren vollzogen worden, als Constantin Martins Vorgänger Andreas Schellhammer, der das Amt 24 Jahre lang inne hatte, einen Jüngeren ans Ruder gelassen hat. Er war damals der Meinung, dass es jetzt einfach mal wieder Zeit für einen Wechsel sei.

Wie wollen Sie das Amt führen?

Gut! Wir müssen mehrere Punkte angehen, dazu gehört auch das Thema Strukturen. Wir sind Teil der Feuerwehr Tuttlingen. Mit Klaus Vorwalder hat es vergangenes Jahr auch in Tuttlingen einen Wechsel im Amt des Kommandanten gegeben, der neue Vorgaben erlassen hat. Nun müssen wir schauen, inwieweit diese für uns umsetzbar sind und für uns passen. So gibt es ein neues Ausbildungskonzept für die Wehrmänner, und wir werden die Jugendarbeit anders strukturieren. Ganz wichtig ist mir auch das Thema Kameradschaft. Die darf nicht zu kurz kommen.

Können Sie ein bisschen über sich erzählen? Wie alt sind Sie, was machen Sie beruflich, seit wann sind Sie bei der Feuerwehr?

Ich bin 30 Jahre alt und lebe auch bereits seit knapp 30 Jahren in Möhringen. Beruflich bin ich als Ausbildungsleiter in einem Unternehmen in Geisingen tätig.

Ich bin ledig, aber in einer Beziehung und 1997 in die Jugendfeuerwehr eingetreten. Mittlerweile ist die Feuerwehr also schon seit mehr als 20 Jahren ein wichtiger Bestandteil für mich. Viel Zeit für etwas anderes bleibt da kaum.

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