Organisator Jens Regberg versucht, den Ball aus sieben Metern in die Maschen zu schießen.
Organisator Jens Regberg versucht, den Ball aus sieben Metern in die Maschen zu schießen. (Foto: Silvia Müller)
Silvia Müller

Das dritte Siebenmeter-Turnier hat am Samstag in Eßlingen stattgefunden. „Kicken im Käfig“, wird es von den Organisatoren, den Mitgliedern des Sportvereins Eßlingen, scherzhaft genannt.

Allerdings sieht die Gitterabsperrung tatsächlich wie ein Käfig aus. „Diese Begrenzung stellen wir auf, damit die Torschüsse auf die kurze Distanz nicht in eine Bolzerei ausarten“, erklärte der SV-Vorsitzende, Jens Regberg. So hat jeder Teilnehmer, der den Ball tritt, einen Anlauf von höchstens 1,50 Meter. Die kurze Distanz und der begrenzte Raum wurden gewählt, um das Verletzungsrisiko so klein wie möglich zu halten. Das Tor hat mit zwei Metern Höhe und drei Metern Breite die Maße eines Handballtores.

In diesem Jahr waren zehn Mannschaften am Start – und damit drei mehr als im Vorjahr. „Wir verzeichnen von Jahr zu Jahr eine Steigerung. Einige Mannschaften sind von Anfang an dabei“, sagte Regberg zufrieden. So ist es etwa bei den Fußball-Begeisterten des Narrenverein „Hex vom heuligge Doal“. Beinahe alle Kicker kamen am Samstag aus dem Kreis Tuttlingen, eine Mannschaft fand aus Villingendorf den Weg nach Eßlingen. Sie wurde von Heiko Abend angeführt, der bei dem Turnier als Schiedsrichter fungiert. „Jens Regberg und ich sind Arbeitskollegen. Er hat mich angesprochen, und wir sind gerne gekommen“, erklärte Abend.

Wie bei solch einem Turnier üblich geben sich die Teams zum Teil spezielle Namen. So standen sich etwa die „Blaublüter“ und „Hans Express“ gegenüber, die „Magyaren“ kickten gegen die „Zapfhahnquäler“. Der Sieger spielte um den Wanderpokal, Platz zwei und drei erhielt je einen Pokal. Die Titelverteidiger, eine Mannschaft aus Gosheim, konnte diesmal aus Termingründen nicht antreten. Dank des sommerlichen Wetters war der Zulauf an Zuschauern groß. So hatte das zehnköpfige Helferteam alle Hände voll zu tun, um die vor allen Dingen durstigen, Gäste zu versorgen. Das am Spielfeldrand aufgestellte Zelt bot genügend Schatten, so dass die Fans „ihren“ Kicker von dort aus zujubeln konnten.

Am Ende ging der Wanderpokal an „Hex vom heuligge Doal 1“. Platz zwei erreichten „Die Blaublüter“, und Rang drei „Crows“. Platz vier ging an „Hex vom heuligge Doal 2“, und Platz fünf belegten die „Magyaren 1“. Auf den weiteren Plätzen folgten „Hansa Express“, „Lebenshilfe 1“, „Zapfhahnquäler“, „Killer Ladies“ und „Lebenshilfe 2“.

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