Vanessa, Petra und Anton Hermann (von links) mit Landrat Stefan Bär und Christoph Stöhrle.
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Vanessa, Petra und Anton Hermann (von links) mit Landrat Stefan Bär und Christoph Stöhrle. (Foto: Silvia Müller)

Auch Nicht-Musiker können sich etwas unter einem Steinway-Flügel vorstellen. Das Trossinger Klavierhaus Hermann ist nun eine Kooperation mit dem Traditionsunternehmen eingegangen.

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Auch Nicht-Musiker können sich etwas unter einem Steinway-Flügel vorstellen. Das Trossinger Klavierhaus Hermann ist nun eine Kooperation mit dem Traditionsunternehmen eingegangen. Bei einem Festakt lobten Landrat Stefan Bär und IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Albiez den Musik-Wirtschaftsstandort Trossingen.Am Freitagabend feierte das Klavierhaus Hermann mit einem Festakt die Umgestaltung der Geschäftsräume und die damit verbundene neue Partnerschaft mit dem amerikanischen Flügelbauer. „Für mich ist es eine Ehre, sie in der Steinway Familie begrüßen zu dürfen“, sagte Christoph Stöhrle, General Manager Sales bei Steinway & Sons, Petra, Anton und Vanessa Hermann. Anton Hermann verglich sein Geschäft mit einer Küche, in der es gelte, nicht die Bodenhaftung zu verlieren. In der es möglich sein müsse, einen einfachen Wurstsalat genauso professionell zuzubereiten und zu servieren, wie einen Hummer. Er kam zu dem Schluss, Trossingen sei nicht der Nabel der Welt, „dennoch umschließt die Nabelschnur der Musik die Welt“, so Hermann. Er wies auf die kleinste Mundharmonika der Welt aus dem Hause Hohner hin, auf der im All gespielt wurde. „Das hat Trossingen der Welt voraus und das wäre mit keinem Flügel möglich“, scherzte er. Landrat Stefan Bär nahm die Frage nach dem Nabel der Welt in seine Ansprache mit auf und sagte „Trossingen ist nicht der Nabel der Welt, aber die Kulturhauptstadt des Kreises. Wo Klaviere gespielt werden, ist Hermann nicht weit. Ihr strahlt weit über den Kreis hinaus“. Steinway passe zum Landkreis Tuttlingen, fand der Landrat, mit Hinweis auf die Wirtschaftskraft der Region. Thomas Albiez von der IHK freute sich darüber, dass das Klavierhaus nun eine „Weltmarke in die Region“ gebracht habe. „Sie haben sich die Chance hart erarbeitet und mit der nächsten Generation geht es weiter“, so beglückwünschte Bürgermeister Clemens Maier die Familie Hermann. Dabei bezog er sich auf den Eintritt von Vanessa Hermann in das elterliche Unternehmen. „Es ist heute kein Stabwechsel, sondern die Weichenstellung für die Nachfolge“, sagte Anton Hermann.

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