Zusätzliche Leistungen nicht immer sinnvoll

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 Monika Laskowski (Revisorin), Gerda Schneck-Kohl (Beisitzerin), Elke Lüdke (Vizevorsitzende und Kassiererin), Günter Gerasch (S
Monika Laskowski (Revisorin), Gerda Schneck-Kohl (Beisitzerin), Elke Lüdke (Vizevorsitzende und Kassiererin), Günter Gerasch (Schriftführer), Maria Schneider (Frauenbeauftragte des Kreisverbands) Dieter Kupferschmid (25 Jahre dabei) und Alice Pauker-Pajewski (Revisorin). (Foto: Moni Marcel)
Moni Marcel

Der Sozialverband VdK hat sich am Samstag zur Mitgliederversammlung im Gasthaus „Linde“ getroffen. Weil die Vorsitzende Wilfriede Lange erkrankt war, verlas Schriftführer Günter Gerasch den Jahresbericht.

Der zweimonatliche Stammtisch habe sich bewährt, nur der monatliche Sprechtag werde nicht gut angenommen. Zudem habe der Vorstand die über 80-jährigen Mitglieder zuhause besucht. Einstimmig erfolgten die Wiederwahl von Wilfriede Lange als Vorsitzender, Elke Lüdke als Vize und Kassiererin, Günter Gerasch als Schriftführer, Erika Lohrer als Frauenvertreterin und Gerda Schneck-Kohl als Beisitzerin. Der Posten eines weiteren Beisitzers konnte nicht besetzt werden. Für die Prüfung der Kasse sind weiterhin Monika Laskowski und Alice Pauker-Pajewski zuständig.

Nach den Regularien erläuterte Siegfried Pitscher, Kreisvorsitzender des VdK in Ehingen, die individuellen Gesundheitsleistungen, „IGel“, die Ärzte gern ihren Patienten vorschlagen, die aber nicht immer nützlich sei und meist auch nicht von den Krankenkassen bezahlt werden. So beispielsweise die Augeninnendruckmessung, mit der der Grüne Star frühzeitig erkannt werden soll. „Die sagt aber im Grunde wenig aus“, so Pitscher, der Augeninnendruck könne auch erhöht sein, wenn man sich vorher mit seiner Frau gestritten habe. Pitscher riet, immer beim Arzt nachzufragen, ob eine solche IGeL-Leistung tatsächlich medizinisch notwendig sei und sich im Vorfeld zu informieren. Sicher könne man auch gegen einen Arzt klagen, „aber wer macht das schon?“ Er riet auch dazu, vor der Behandlung bei der Kasse nachzufragen, denn manche übernähmen die Kosten, aber nie im Nachhinein. Wichtig sei, auf gründliche Aufklärung zu bestehen, sich Zeit zu lassen mit einer Entscheidung und im Zweifel eine zweite Meinung einzuholen.

Schließlich ehrte Maria Streicher, Frauenbeauftragte des VdK-Kreisverbands, langjährige Mitglieder für ihre Treue: Dieter Kupferschmid, Wilfriede Lange und Gisela Jüngling sind seit 25 Jahren dabei und erhielten das goldene Treueabzeichen. Seit zehn Jahren beim VdK sind Elisabeth Ballat, Gert Jaeckle, Jürgen Kohler, Gertrud Ruth, Astrid Thurner, Andrea Utz, Uwe-Karsten Wallner, Uta Weyh und Dieter Wursthorn, sie wurden mit dem silbernen Treueabzeichen geehrt.

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