Westfälsicher Kammerchor besucht seinen ehemaligen „Chef“

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 Auch der ehemalige Leiter des Westfälischen Kammerchors, Bernhard van Almsick, dirigierte noch einmal das Ensemble.
Auch der ehemalige Leiter des Westfälischen Kammerchors, Bernhard van Almsick, dirigierte noch einmal das Ensemble. (Foto: Siegrid Bruch)
Siegrid Bruch

Der Westfälische Kammerchor Münster ist zu Gast in der Musikstadt Trossingen gewesen. Die Sängerinnen und Sänger haben im Verlauf einer kleinen Chorreise ihren ehemaligen Chorleiter Bernhard van Almsick besucht, der seit Juli dieses Jahres Leiter des Hohner-Konservatoriums ist.

Am Sonntagmorgen gab es unter der Leitung von Bernhard van Almsick und dem neuen Chorleiter Tamasz Szöcs ein Werkstattkonzert im Hohner-Konservatorium. Bevor es im Programm losging, wurde das Publikum einbezogen und durfte mitsingen. Bei „Cum decore“ kamen die Freuden der Musik zum Ausdruck.

„Es wird weihnachtlich“, kündigte Chorleiter Szöcs sodann an: „Psallite“ von Michael Praetorius, eine Motette von Mendelssohn-Bartholdy und eine von Francis Poulenc standen im ersten Teil auf dem Programm. Dazwischen war eine Chaconne von Pachelbel zu hören, hervorragend interpretiert von Michael Ziegler, Student der Akkordeonklasse von Werner Glutsch am Hohner-Konservatorium.

Bernhard van Almsick übernahm den zweiten Teil. Da erklangen romantische Volkslieder von Johannes Brahms und die „Liebesliederwalzer“ op. 52. Am Klavier wurde der Westfälische Kammerchor begleitet von Meng Qiu und Yinong Wang. Und als Zugabe gab es noch ein altes Lied, das schon Walther von der Vogelweide gesungen hat, wie Almsick betonte: „Ännchen von Tharau“.

Zahlreiche Konzerte in Münster und anderen Städten Deutschlands, Konzertreisen ins europäische Ausland und in die USA, Auszeichnungen im Rahmen der Deutschen Chorwettbewerbe haben den Chor bekannt gemacht und bestätigen sein hervorragendes Niveau mit einem Repertoire geistlicher und weltlicher A-Capella-Musik vom 17. bis zum 20. Jahrhundert.

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