„Vor allem geht es um die Neujahrsbrezel“

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 Das Silvesterbatschen im Naturfreundehaus erfreut sich großer Beliebtheit.
Das Silvesterbatschen im Naturfreundehaus erfreut sich großer Beliebtheit. (Foto: Tzu-Hsuan Chuang)
Tzu-Hsuan Chuang

Für Spaß an Silvester ist gesorgt. Das Silvesterbatschen - ein traditionelles Würfelspiel in Trossingen hat wie schon seit mehr als fünf Jahren am Silvesternachmittag im Naturfreundehaus stattgefunden. Ein Spiel mit einem Becher und drei Würfeln in der es für die Teilnehmer um pures Glück geht.

Die Motivation der Spieler sei der Spaß, sagte Organisator Werner Strom. „Aber vor allem geht es um die Neujahrsbrezel.“

Denn für das Startgeld, das jeder am Anfang des Spiels zahlt, stehen drei wesentliche Preise, von den Wirtsleuten ausgegeben, für die Gewinner zur Verfügung: die große Neujahrsbrezel, Wein oder Wurst. Ein besonderer Preis wurde von Konrad Forster vom Kunstverein Trossingen gestiftet.

Mit seinen selbstgemalten Bildern machte Forster nicht nur den Gewinnern eine große Freude, sondern auch dem Organisator. „Die Bilder sind jedes Mal anders und schöner“, sagte Strom, der sich über die fünf gestifteten Bilder freut. „Die Inspiration für die Bilder kommt während des Malens“, erzählte Konrad Forster.

Mit „Jeder ist scharf darauf“ bezeichnet Strom das große Highlight des Nachmittags: Der „Goldener Absatz“ zum Schluss. Der Sieger des Nachmittags bekommt den Forsthäusler zu trinken, bei den Anwesenden auch bekannt als den „alkoholfreien Schnaps“. Der Sieg ging an Werner Link, der damit den „Forsthäusler“ gewann.

Strom sieht das Silvesterbatschen als ein Erfolg. Mit der großen Resonanz wird das Silvesterbatschen nicht so schnell untergehen. „Es ist Tradition in Trossingen, deswegen werden wir es auch nächstes Jahr ganz normal weiterziehen.“

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