Von Carpenters bis Radiohead

Lesedauer: 3 Min
 Die Akteure von „Vis-à-vis, Klangkunst im Würfel“.
Die Akteure von „Vis-à-vis, Klangkunst im Würfel“. (Foto: Musikhochschule Trossingen)
Schwäbische Zeitung

Frech, sentimental, melancholisch, kraftvoll, sanft – so facettenreich wird der vis-à-vis-Abend am Donnerstag, 16. Mai, 19.30 Uhr, im Würfelsaal der Volksbank Trossingen. Chansons, Evergreens und Songs von Udo Jürgens bis Zaz, von den Carpenters, Pat Ballards bis zu „My funny Valentine“ werden interpretiert von Studierenden des Fachs Jazz und Popularmusik aus der Gesangklasse von Anika Neipp. Mit dem Erlös der Benefizreihe „Vis-à-vis, Klangkunst im Würfel“ unterstützt der Förderverein der Trossinger Hochschule für Musik bedürftige Studierende.

Die Arrangements der Titel stammen laut Pressemitteilung meist aus den Federn der Studierenden selbst, wobei Klischees absichtlich mal bedient und mal gebrochen werden. Dabei haben weder Anika Neipp als künstlerische Leiterin des Abends, noch die Interpreten Angst vor Kitsch und Schnulzen, doch steht das Konzert vor allem im Zeichen vieler Neuentdeckungen.

Die Deutsch-Spanierin Paula Jacobs Fernandez ist mit der Ballade „Alma Mia“ von Natalia Lafourcade, der spanischen Version des Evergreens „Close To You“ von den Carpenters und dem Jazzstandard „My Funny Valentine“ zu erleben. Im Close-Harmony Barbershop Style erklingt Pat Ballards „Mr. Sandman“ in der Interpretation des Gesangs-Trios Sabrina Blatter, Celine Ergün und Pia Sartor.

Der Schlagzeuger-Sänger-Pianist Alexander Zweifel entpuppt sich mit dem Chanson „If I never sing another song“ möglicherweise als „legitimer Udo Jürgens-Nachfolger“, so die Mitteilung, während Celine Ergün noch weiter zurück geht mit Irma Thomas Hit „Anyone Who Knows What Love Is Will Understand“, neu arrangiert von Daniel Bruder, sowie „Dream A Little Dream Of Me“.

Sabrina Blatter ist mit dem nachdenklichen Popsong „Creep“ von Radiohead in einer instrumentalen Vintage-Verpackung à la „Postmodern Jukebox“ zu hören, andererseits aber mit dem positiven „When We Were Young“ von Adele sowie „Fever“.

Akkordeonistin und Sängerin Pia Sartor und ihre Combo widmen sich mit witzigen Eigenarrangements der jungen französischen Jazzsängerin Zaz,darunter Titel wie „C’est la romance de Paris“ und „Paris sera toujours de Paris“, aber auch George Brassens „La mauvaise reputation“.

Zur Band gehören Ursa Voigt (Klarinette), Pia Sartor (Akkordeon), Thomas Duttenhöfner (Piano), Florin Emhardt (Gitarre), Adrian Brenneisen (Gitarre/Bass), Daniel Bruder (Bass) und Alexander Zweifel (Schlagzeug/Percussion)!

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen