Trossinger und Cluser Sänger singen gemeinsam

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Der Chorale l’Horloge aus Cluses.
Der Chorale l’Horloge aus Cluses. (Foto: Silvia Müller)
Silvia Müller

Mit einer sommerlich-fröhlichen Matinee haben die Trossinger Kantorei und der Chorale l’Horloge aus Cluses am Sonntag zahlreiche Besucher erfreut. Sie fand im Anschluss an den sonntäglichen Gottesdienst statt, der von den beiden Chören umrahmt worden war.

Der Austausch wurde unter anderem von der neu gewählten Vorsitzenden des Partnerschaftskomitee in Cluses, Muriel Maubec, begleitet. Es war ihr erster Aufenthalt in Trossingen. „Ich habe eine liebenswerte Stadt mit freundlichen Menschen angetroffen. Dies war bestimmt nicht mein letzter Besuch in Trossingen“, sagte sie in ihrer Begrüßung. Sie hielt ihre Ansprache in Deutsch und Französisch und sammelte so Sympathiepunkte.

„Seit fast 40 Jahren pflegen wir einen guten und freundlichen Austausch. Gemeinsam singen und zusammen sein macht uns viel Freude“, leitete Wolfgang Steuer für das Partnerschaftskomitee seine Grußworte ein. Er hoffe, dass das fröhlich sommerliche Programm Anklang finde und dass sich daraus ein Zulauf für die Kantorei ergebe, sagte Steuer weiter. „Mitsingen macht Freude, macht gesund und steigert die Lebenslust“, meinte er.

„Ich blicke auf die zum Teil traurigen Ereignisse in der Welt, und stelle fest, dass sich vieles verändert. Doch eines ist geblieben, das ist unsere Freundschaft“, sagte Gerard Deleye, der Vorsitzende des Komitee. Er betonte die Wichtigkeit der Freundschaft in den unruhigen Zeiten. Seine Ansprache hielt auch er in beiden Sprachen.

Die Kantorei unter der Leitung von Esther Holl startete mit der Melodie zu „Das Wandern ist des Müllers Lust“. Bei den Trossinger Sängern lautete die Zeile allerdings „Das Zählen ist des Sängers Frust“. „Ich wollt ich wär ein Huhn“ war der zweite lustige, wenn auch für die Kantorei eher untypische Titel, der für gute Laune sorgte.

Der Chorale l’Horloge unter der Leitung von Geneviève Huneau hatte drei religiöse Choräle vorbereitet. Zwei davon stammten aus afrikanischen Messen und kamen mit sehr viel Rhythmus daher. Die Cluser Sänger sahen in strahlende Gesichter und erhielten viel Applaus. Im Anschluss an die Liedvorträge nahmen die Gäste die Einladung zu einer Trossinger Morgsupp im Kirchgarten gerne an.

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