Trossinger Ringer starten bescheiden in Saison

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Starke Absteiger, gute Aufsteiger: Für den KSV Trossingen dürfte es eine schwere Saison in der Ringer-Bezirksliga werden. „Die Klasse ist relativ stark“, sagt Hans-Peter Hepting. Deshalb sind die Ziele auch eher bescheiden. „Für uns zählt der Klassenerhalt“, meint der KSV-Funktionär. Bestenfalls sei ein Platz im Mittelfeld möglich.

Die Zurückhaltung scheint aus Sicht der Musikstädter geboten, weil sich im Gegensatz zu den Konkurrenten die Personalsituation im Kader der Trossinger kaum verändert hat. Zwar hat kein Ringer den Kraftsportverein verlassen. Mit Dimitri Liebrecht ist aber auch nur eine Verstärkung hinzugekommen.

Vor vier Jahren war er aus Trossingen zum AV Germania Hornberg gewechselt und schließt sich nach zweijähriger Pause wieder seinem Stammverein an. Liebrecht kämpft vornehmlich im griechisch-römischen Stil. „Dimitri ist aber so flexibel, dass er auch im Freistil eingesetzt werden kann“, sagt Hepting und lobt damit die Vorzüge des Neuzugangs, der eine weitere Alternative im Trossinger Kader ist.

Ein Hauptaugenmerk des Vereins gilt den Derbys gegen die KG Nendingen/Mühlheim. „Bei den Lokalkämpfen gelten andere Gesichtspunkte. Die Sportler kennen sich gut. Da will man auf keinen Fall Punkte abgeben oder verlieren“, sagt der Trossinger Ringerfunktionär.

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