Trossinger Nussenschießen wird immer beliebter

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 Maurice Chudoba holt sich die Nummer 29.
Maurice Chudoba holt sich die Nummer 29. (Foto: Jens Geschke)
Jens Geschke

Bei den Sportschützen Trossingen hat sich ein Event fest im Zeitplan etabliert und findet immer mehr Anklang: Das Nussenschießen. Am Wochenende haben zahlreiche Schützen teilgenommen.

Seit mehr als 30 Jahren wird im Januar ein ausgedienter Tannenbaum auf der Schießbahn der Luftgewehrschützen aufgestellt und mit Walnüssen geschmückt. Seit dieser Zeit ist es Franz Auer, der mit viel Aufwand die Wahlnüsse vorsichtig öffnet, den Inhalt entfernt, eine kleine Metallscheibe, die eine Nummer bekommt und an einem Draht hängt um sie am Baum zu befestigen, einarbeitet und verschließt. Die Schützen haben dann die Aufgabe sich eine Nuss zu schießen, ohne dass sie wissen welche Nummer dabei vom Baum geholt wird.

Geschossen wird mit nur einem Luftgewehr auf eine Distanz von zehn Metern. Jeder darf nur eine Nuss schießen, darf aber anlegen und schießen so oft es notwendig ist um eine Nuss zu treffen und jede Nuss ist auch ein Gewinn. Der Einsatz beträgt zehn Euro und die Preise wurden anschließend der Nummer nach bei einem gemütlichen Zusammensein im Vereinsheim ausgegeben. So hatte auch jeder die Möglichkeit, mit etwas Glück, sich den ersten Preis zu holen.

Zum ersten Mal beim Nussenschießen dabei war auch Nadja Bohnert, die sich die Nummer Eins vom Baum holte, so die Qual der Auswahl bei den Preisen hatte und zwei Handtücher mit nach Hause nahm. In diesem Jahr machten sich 29 Schützen dran die Nüsse vom Baum zu holen. Es werden nur so viele Nüsse aufgehängt, wie es Teilnehmer gibt. Die Nummer 29 holte sich in diesem Jahr Maurice Chudoba. Dass das Event bei den Sportschützen ankommt, zeigt die rege Teilnahme, da sich weit mehr als die Hälfte der aktiven Schützen daran beteiligten.

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