Die DLRG-Jugend und ihre Betreuer.
Die DLRG-Jugend und ihre Betreuer. (Foto: DLRG)
Elisabet Düll

Die DLRG-Jugend Trossingen hat eine aufregende Woche hinter sich: Auch dieses Jahr hat das Zeltlager der DLRG-Jugend mit Spiel, Spaß und gutem Wetter am Campingplatz Tunisee in Freiburg stattgefunden.

Möglich wurde es durch die finanzielle Unterstützung einiger Sponsoren. Zudem hatte die Jugend auch auf dem Weihnachtsmarkt und mit der Tombola am Sommerfest die Finanzierung sichergestellt.

Die fünf Schlaf-Zelte und das große Küchenzelt wurden von vier Betreuern bereits am Freitag aufgebaut. Die 15 Kinder wurden am Samstag von ihren Eltern an den Tunisee gebracht. Die Lagerregeln wurden erläutert, der Spüldienst eingeteilt und den Kindern das Programm mitgeteilt. Am Sonntag konnten sie sich auf dem Platz orientieren, den See erkunden und bestritten den ersten Teil der Lagerolympiade, die aus unterschiedlichen Spielen bestand und die ganze Woche über das Lagerleben auflockerte. Die Teams „Mama“, „Chef“ und „Küche“ schlugen sich in Geschicklichkeitsspielen gut und die neuen Teilnehmer des Jugendlagers lernten dabei die alten Hasen gut kennen.

Am Montag bewiesen die Teams eine gute Zusammenarbeit beim zweiten Teil der Lagerolympiade mit Staffelschwimmen und Wassertransport, bei dem die Becher nur mit den Zähnen gehalten werden durften. Am Abend folgte die Nachtwanderung. Zu gruselig konnte sie nicht gestaltet werden, aber die Besichtigung der Vogelvoliere am Nachbar-Campingplatz war interessant.

Am Dienstag hatten sich zwei der Betreuer ein Geländespiel ausgedacht, bei dem die Kinder Orte, Schilder und Gegenstände im Wald entdecken und Gegenstände sammeln mussten. Überrascht wurden die Kinder an diesem Tag auch von den Nachbarn am Campingplatz, welche einen Karton voller Süssigkeiten vorbeibrachten. Sie lobten die Kinder für ihr freundliches Verhalten und ihren Umgang miteinander. Am Mittwoch reiste die Gruppe mit Bus und Straßenbahn in die Freiburger Innenstadt, wo die Kinder mit einem Stempelspiel Punkte für ihr Team bei der Lagerolympiade sammeln konnten. Ein Stempel auf Beine oder Arme brachte einen Punkt, ein Stempel im Gesicht dagegen zwei. Die Kinder sahen nach dem Spiel entsprechend bunt aus und nicht jeder fand die „Kriegsbemalung“ angenehm.

Der Donnerstag forderte von den Teams der Lagerolympiade nochmal alle Kräfte und beim Staffellauf mit Flossen, Schwimmflügeln, Taucherbrille und Käppi hatten auch die Zuschauer ihren Spaß. Beim Wasserball wurden die Teams kräftig angefeuert und die Schiedsrichterin hatte Mühe den Überblick zu behalten. Am Freitag folgte eine Riesenüberraschung, mit der keiner gerechnet hatte, denn um den Ausflug wurde bereits die ganze Woche ein Geheimnis gemacht. Die Betreuer hatten entschieden, einen Tag im Steinwasenpark zu verbringen. Dort warteten viele Tiere des Schwarzwaldes und der Alpen auf die Kinder und die rasanten Fahrgeschäfte wurden ausgiebig genutzt.

Am Samstag durften die Kinder Tacheles reden und bei der Lagerkritik ihre Meinung äußern. Dabei wurden die Verbesserungsvorschläge notiert. Die Sieger der Lagerolympiade wurden bekannt gegeben. Am Abend fand dann das traditionelle Grillfest zusammen mit der DRLG OG Hochdorf statt. Fast alle Eltern und viele DLRGler reisten extra an und auch die Hochdörfer waren gut vertreten, so dass mit mehr als 70 Personen die Freundschaft zwischen den Ortsgruppen gefeiert wurde.

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