Traditionsfest lockt Gäste aus der Region

Lesedauer: 4 Min
Robin Mößund Larissa Schütz

Der traditionelle Trossinger Pfingstmarkt hat am Wochenende wieder zahlreiche Besucher aus der Region nach Trossingen gelockt.

Am Pfingstmontag ergänzten zahlreiche Marktbeschickern den Rummel entlang der Hauptstraße und des Marktplatzes. Einige waren alte Bekannte, andere neu dabei, zudem hatten die Trossinger Einzelhandelsgeschäfte in der Innenstadt und im Schwabenpark ihre Türen bis 16 Uhr geöffnet. Am Morgen setzte ein kurzer Regen ein, die Besucherzahl war noch verhalten. Doch es ging nicht lange, da schaute schon die Sonne hinaus - es hieß bangen, dass das Wetter hält. „Das ist ja fast schon Aprilwetter", sagte eine Besucherin mit Blick zum Himmel.

Je später es wurde, desto mehr Leute strömten in die Innenstadt. Gegen Mittag waren die Parkplätze dann voll, im Efka-Einkaufszentrum stand alles voller Autos. Auch der Rummel füllte sich. Nur eine Stunde später drängelten sich die Leute zwischen den Fahrgeschäften und fröhliches Geschrei von Kindern war zu hören.

Für Teenager und Adrenalin-Junkies war das Angebot im Gegensatz zu letztem Jahr etwas gesunken. In der Mitte stand das Riesenrad, ein Kettenkarussell und das „Kick Down" nebenan, außerdem Auto-Skooter und Kinderkarussell. Der beliebte Jaguar und der freie Fall fehlten dieses Mal.

Am späten Mittag zog der Himmel zu und es wurde wieder kühler. Doch davon ließen sich die Besucher zunächst nicht beeindrucken. „Das Geschäft ist in Ordnung“, urteilte eine Marktbeschickerin. Größerer Beliebtheit erfreuten sich die Essensbuden. Auch einige Trossinger Vereine beteiligten sich. Um das 11-Uhr-Loch zu stopfen, gab es bei manch einem Stand schon Wurstwecken, Currywurst oder Sauerkraut. Einen prüfenden Blick nach oben warf eine Besucherin, während sie in der Schlange vor einem der Food-Trucks wartete: „Schnell nochmal über den Markt laufen, bevor der Regenschauer kommt“, urteilte sie. Der setzte dann auch tatsächlich ein; einige Besucher suchten Unterschlupf, andere packten die Regenschirme aus.

Wer dem Treiben auf der Hauptstraße etwas entfliehen wollte, konnte zu den Sonderfahrten der Trossinger Eisenbahn gehen. „Vor allem, wenn es regnet, ist unsere Halle ganz schnell voll", schmunzelte Stefan Ade vom Freundeskreis Trossinger Eisenbahn. Auch Harmonikamuseum und Auberlehaus hatten geöffnet und freuten sich über interessierte Besucher. Am Dienstag ist nochmals Rummel von 14 bis 22 Uhr.

Mehr zum Thema
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen