TG Handball stabil und auf Aufwärtskurs

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 Die Funktionäre der TG-Handballer.
Die Funktionäre der TG-Handballer. (Foto: Robin Möß)
Robin Möß

Die Handballabteilung der TG Schura ist im Ehrenamt stabil und sportlich auf Aufwärtstrend. Nur ein mehr elterliches Engagament sei bei der Jugend nötig. All das war zu erfahren bei der Versammlung am Freitag.

Auf der Tagesordnung standen unter anderem die Wahlen mehrerer Ämter. Die meisten Funktionäre hatten sich wieder zur Verfügung gestellt.

So bleibt Oskar Döring der stellvertretende Abteilungsleiter, Hans-Dieter Kohler ist nach wie vor Schriftführer. Auch die beiden Wirtschaftsreferenten Jonathan Kleinknecht und Arnold Klukas bleiben erhalten, wobei Kleinknecht aber für drei Jahre und Klukas für zwei Jahre gewählt wurden. Der erste Beisitzende bleibt Christian Kohler. Als zweiter Beisitzender wird Fabian Vosseler von Swen Vosseler abgelöst. Der Alte-Herren-Beauftragte, der auch das Reinhard-Zimmermann-Gedächtnisturnier moderiert, bleibt Karl-Heinz Unterseher.

Abteilungsleiter Kevin Ott verlas in seinem Bericht die Ergebnisse in der Spielsaison 2018/2019 zusammengefasst. Die Saisonziele zu erreichen ist dabei „einigen Teams sehr gut gelungen, andere haben diese übertroffen und manche Teams haben die gesteckten Ziele nicht erreicht.“ Die erste Herrenmannschaft stieg dabei in die Bezirksliga ab, was sie aber „mit einer souveränen Vorstellung“ mit 42:2 Punkten wieder ausbügeln konnte, sodass 2019/2020 wieder in der Landesliga gekämpft wird.

Die herausragenden Leistungen einiger Mannschaften seien auch der Grund dafür, dass die HSG Baar, in der Spieler aus Talheim, Trossingen und eben Schura spielen, bei der diesjährigen Sportlerehrung zahlreich vertreten sein werde, so Kevin Ott. In der Saison 2019/2020 nehmen insgesamt 23 Mannschaften der HSG Baar am Spielgeschehen teil.

Daniela Kreutter berichtet von der Kinder- und Jugendabteilung. Angesichts der Tatsache, „dass Sport als Freizeitbeschäftigung nicht mehr im Vordergrund steht“, könne der Verein eingreifen, indem „wir immer wieder Angebote zum Schnuppern und Ausprobieren anbieten.“ Auch der Handballverband Württemberg (HVW) wolle den Handball als Arbeitsgemeinschaft wieder an die Schule bringen, sodass in Schulligen gespielt werden kann und Vereinstrainer dabei mitwirken. Außerdem sprach Kreutter eine Problematik an, die sie als Trainerin und Mutter betrifft: „Den Eltern ist oft nicht klar, dass es nicht nur darum geht, ihr Kind ins Training abzugeben.“

Fahrgemeinschaften zu bilden, Spieltage zu besuchen oder auch das Wirten gehören ebenfalls dazu. „Solche Dinge könnten im Vorfeld auf einem Elterninformationsabend geklärt werden“, regte sie an.

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