Sinfonische Blasmusik auf höchstem Niveau

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 Für Felix Hauswirth war es der letzte Auftritt als künstlerischer Leiter des Orchesters.
Für Felix Hauswirth war es der letzte Auftritt als künstlerischer Leiter des Orchesters. (Foto: Siegrid Bruch)
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Das Konzert zum Neujahrsempfang der Stadt Trossingen hat großen Anklang gefunden. Im vollbesetzten Saal des Dr.-Ernst-Hohner-Konzerthauses musizierte am Montag das Sinfonische Jugendblasorchester Baden-Württemberg und fand begeisterte Zuhörer.

Unter dem Motto „Das Beste an der Musik steht nicht in den Noten“ erklang unter der künstlerischen Leitung von Felix Hauswirth spieltechnisch ausgereifte, dynamische Musik: vom „York`schen Marsch von Beethoven bis zu Nino Rotas „Suite dal balletto“ aus La Strada. Die jungen Musikerinnen und Musiker im Durchschnittsalter von 17 Jahren brachten anspruchsvolle sinfonische Blasmusik auf höchstem Niveau.

Beim Concerto für Klavier und Blasorchester von Hermann Regner (er war von 1958 bis 1964 Dozent an der Musikhochschule in Trossingen) brillierte die 17-jährige Maria Münch aus Ummendorf als Solistin. Mit „Ragtimes und Habaneras“, einer Sinfonia für Blechbläser, des bedeutenden deutschen Komponisten Hans-Werner Henze (1926 2012) ging es in die Pause.

Das flotte Stück „Concertante Antonio´s Allegro“ des englischen Komponisten Martin Ellerby (geb. 1957), die „Sinfonia in Sib minore“ des Italieners Amilcare Ponchielli, ein Stück von Rossini, „La Sorona d´Italia“ standen auf dem interessanten Programm des Neujahrskonzerts. Ein glänzender, dynamischer Abschluss war mit der „Suite dal balletto“ aus der Filmmusik von „La Strada“ von Nino Rota garantiert. Bewegende Filmszenen wurden dabei in Erinnerung gerufen.

Mit langanhaltendem Beifall wurden das junge Orchester belohnt und es bedankte sich mit zwei Zugaben. Und auch dem künstlerischen Leiter Felix Hauswirth wurde mit den Worten: „Sie waren immer eine große Bereicherung für unser kulturelles Leben in der Stadt“ vom Hauptamtsleiter Ralf Sulzmann mit einem Geschenk gedankt. Denn mit großem Bedauern musste das Publikum erfahren, dass Hauswirth zum letzten Mal als Leiter des Sinfonischen Jugendblasorchesters Baden-Württemberg an diesem Abend aufgetreten war.

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