Siedlerfest zieht Besucher in Scharen an

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Silvia Müller

In Scharen sind die Besucher am Wochenende zum Siedlerfest des Vereins der Gartenfreunde geströmt. Dieses Traditionsfest gibt es seit mehreren Jahrzehnten. „Doch in diesem Jahr werden wir voraussichtlich ein Rekordergebnis erzielen“, konnte der amtierende Vorsitzende Matthias Henn am Sonntag berichten. Das Festgelände, ein Wiesengrundstück mit einem alten Obstbaumbestand, bot bei den derzeit herrschenden hochsommerlichen Temperaturen Schatten und ein laues Lüftchen regte sich.

Das und die musikalische Unterhaltung, am Samstagabend durch die Trossinger Bläserbuben und am Sonntag durch Franz Samson, waren die besten Voraussetzungen, um gerne sitzen zu bleiben. Rund 30 Helfer waren das ganze Wochenende über im Einsatz. Angefangen vom Handwerkervesper am Freitag, über den Samstag, bis zum Sonntag Abend. „In meiner sechsjährigen Amtszeit waren noch nie so viele Gäste zum Handwerkervesper da“, sagte der Vorsitzende erfreut.

Anhand der Helfersituation wurde deutlich, dass das Konzept von Matthias Henn und seinem Vorstandsteam aufgeht. Viele jüngere und ganz junge Helfer waren im Einsatz und verhalfen dem Fest zum Erfolg. Die ganz jungen, das waren Max und Sebastian Baus, Cindy Sauer und Raphael Wackerle. Sie bewerkstelligten den Verkauf der Tombola-Lose, der in einer Holzbude stattfand, und die Ausgabe der Gewinne.

Die Pflanzen, die einen Teil der Preise darstellten, wurden am Samstag und am Sonntag von Nora Henn, einer weiteren ganz jungen Helferin ausgegeben. Die Verbindung zwischen Tradition und zeitgemäßer Ausrichtung scheint unter der Leitung von Matthias Henn sehr gut zu gelingen. „Den Bereich mit der Holzbude und dem Pavillon für die Pflanzen haben wir erst in diesem Jahr neu gestaltet“, berichtete Matthias Henn. Hier wurde ein alter Holzschuppen zurückgebaut und ein stark bewachsener Bereich lichter gestaltet.

Spielstraße für Kinder

Um den kleinen Gästen beim Siedlerfest ein abwechslungsreiches Programm zu bieten, hatte sich Matthias Henn den Arbeitskreis familienfreundliches Trossingen mit ins Boot geholt. Unter der Leitung von Martina Pospisil wurden am Sonntag gegen Mittag Spielstationen aufgebaut. Ringe werfen, ein Riesenpuzzle, Eierlaufen, Dosen werfen, Känguru hüpfen und Crocket, all diese Aktivitäten waren möglich. Jedes teilnehmende Kind erhielt eine Smiley-Stempelkarte. Wenn jede Station erledigt war und die Karte somit sechs Stempel aufwies, erhielt das Kind einen Gutschein für einen Eintritt in der Troase.

„Das haben wir beim Kilbemärt auf dem Rudolf-Maschke-Platz schon angeboten. Dort ist es immer sehr gut angekommen“, erklärte Martina Pospisil. Dort ist der Vorsitzende der Gartenfreunde auf die Mitglieder des Arbeitskreises familienfreundliches Trossingen und ihr Angebot aufmerksam geworden. „Als seine Anfrage kam, haben wir natürlich gerne zugesagt“, so Martina Pospisil. Sie hatte für ihre Spielstraße die Unterstützung von sechs Kindern, die allen Teilnehmer die Stationen zeigten.

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