Schlenker ist Trossinger Schach-Stadtmeister vor Heimers

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Zur feierlichen Siegerehrung mit Abendessen hat der Schachverein Trossingen alle Teilnehmer der offenen Stadtmeisterschaft eingeladen. Turniersieger Jörg Schlenker stellte beim Simultan seine Klasse unter Beweis.

Zur Begrüßung ein Glas Sekt, danach kredenzte der Schachverein allen Gästen und Teilnehmern ein Abendessen im Turniersaal im Rathaus Schura. Frisch gestärkt durften dann alle Spieler bei der feierlichen Siegerehrung ihre Preise in Empfang nehmen.

Vorsitzender Harry Pfriender dankte allen Helfern, dem Turnierleiter Holger Namyslo und den Spielern für aufregende und sehenswerte Partien in den neun Runden.

Trotz einer Niederlage in Runde fünf holte sich Jörg Schlenker vom SC Donaueschingen erneut den Titel. Dafür wurde ihm neben einem stattlichen Preisgeld auch ein Siegerpokal sowie der Hirth-Wanderpokal überreicht. Preisgeld heimste auch sein einziger Bezwinger Remy Heimers (SC Villingen-Schwenningen) ein, der mit 7,0 Punkten Vizemeister wurde. Überraschender war da schon der dritte Platz des jungen Tuttlingers Kurt Sulzbacher, der ebenfalls mit einem Preisgeld für seine gute Leistung belohnt wurde.

Seniorenpreis für Günter

Hinter ihm landete sein Mannschaftskamerad Alexander Günter als Sieger des Seniorenpreises in Form einer Goldmedaille. Gemeinsam mit Norbert Müller, Felix Panek und Norbert Bengsch holten die beiden auch den Mannschaftstitel für die SG Donautal Tuttlingen, honoriert mit freiem Startgeld bei der 17. offenen Stadtmeisterschaft, die im Oktober beginnt.

Damit nicht genug für die erfolgreichen Tuttlinger: Felix Panek schnappte sich als Letzter der Setzliste in einem dramatischen Finale sensationell den UH-Pokal (Bester der unteren Hälfte der Setzliste). „Das hat es noch nie gegeben!“ staunten auch die Organisatoren Namyslo und Pfriender. Neben Pokal und Urkunde strich Panek auch ein schönes Preisgeld für seine fantastische Leistung ein. Hinter ihm rangierten in der UH-Wertung der Trossinger Yonko Georgiev und der Gosheimer Adam Glöckl, beide ebenfalls mit einem Preisgeld bedacht.

Zur schönsten Partie des Turniers wurde erstmals ein Unentschieden gekürt. Günter Dieckmann (SR Spaichingen) und Norbert Bengsch (SG Donautal Tuttlingen) hatten in der vierten Runde eine höchst aufregende Partie aufs Brett gezaubert und erhielten dafür jeweils Gutscheine für ein „Dinner for two“.

Angeführt vom besten Trossinger Werner Messner auf Platz fünf durften sich alle anderen Spieler einen Sachpreis aussuchen. Sie alle wollen am 10. Oktober wieder in Schura antreten, wenn es heißt: „Die Jagd auf den Titelverteidiger beginnt“.

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