Schüler sind die Stars auf der Konzerthaus-Bühne

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Sabine Felker

Dass Musik Menschen verbindet, ist eine alte Weisheit. Beim Begegnungskonzert der Trossinger Schulen hat sich am Donnerstagabend gezeigt, das dem tatsächlich so ist. 250 Schüler aus drei verschiedenen Schulformen standen auf der Bühne und haben vom Volkslied über einen Popsong bis zum Instrumentallied alles geboten, was das Herz der Eltern und Großeltern im fast vollen Konzerthaus begeistern konnte.

Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche stand Kathrin Gass, Konrektorin der Rosenschule, auf einer Bühne und präsentierte ein überaus gelungenes Konzert. War es vergangene Woche noch das große Frühlingskonzert ihrer eigenen Schule (wir haben berichtet), so moderierte sie dieses Mal das Begegnungskonzert der Trossinger Schulen. Mit viel Charme und Gespür für die Kinder schlug sie mit kleinen Interviews die Brücke zwischen den einzelnen Beiträgen.

Und die hatten es in sich. Die Rosenschüler machten den Anfang. Unter der Leitung von Monja Heuler spielte die Mundharmonikagruppe unter anderem die Weltrekordmelodie. Später stand auch das Schulorchester auf der Bühne. Lehrerin Sybille Adt brachte das Publikum mit „Kalinka“ zum Mitklatschen.

Ziemlich cool kam die 3c der Friedensschule mit ihren Cajons daher. Sie sagen unter anderem „Lesen heißt auf Wolken liegen“ und bebilderten ihre Stück mit selbstgebastelten Requisiten.

Auch wenn alle Chöre und Gruppen das Publikum begeisterten, hinterließ die Musik AG der Kellenbachschule Schura besonders viel Eindruck. Unter der Leitung von Ulrike Messner traten die Kinder in grünen T-Shirts auf und sagen stimmgewaltig und mit viel Esprit vom „Aprilwetter“ und davon, dass gute Freunde wie Geschenke seien.

Den Überraschungsauftritt des Abends legte die Band der Löhrschule hin. Die Jugendlichen hatten erst seit zwei Wochen unter der Leitung von Klaus-Georg Fuchs geprobt und brachten das Publikum mit „Girl like You“ von Maroon 5 zum Jubeln. Ob dieser Leistung applaudierten auch die anderen Schüler voller Anerkennung.

Wohl der größte Chor des Abends bildeten die fünften Klassen des Gymnasiums. Unter der Leitung von Annette Besch-Kaufmann, Jochen Berchtenbreiter und Tanja Staudenmaier sagen sie vom zu Tode geliebten Pudel, der eher einer dicken Nudel glich und mit „La Pampina“ zeigten die Jungen und Mädchen, dass sie sich sogar ein italienischsprachiges Lied erarbeitet hatten.

Am Ende sangen alle Schüler, Lehrer und das Publikum ein gemeinsames Schlusslied „So viel Glück“. Schulrat Stephan Wohlgemuth und Bürgermeister Clemens Maier waren voll des Lobes für alle Beteiligten.

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