Die Kellenbachschule hat einigen Sanierungsbedarf.
Die Kellenbachschule hat einigen Sanierungsbedarf. (Foto: Archiv: Felker)
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Im März hat der Ortschaftsrat eine Besichtigung des Schulgebäudes beschlossen, um den Investitionsbedarf zu ermitteln; dieser Termin mit Vertreterinnen und Vertretern des Rathauses, der Ortsverwaltung und nicht zuletzt der Schulleitung hat mittlerweile stattgefunden. Immerhin hat sich da seit 25 Jahren nicht viel im investiven Bereich getan.

Und die Teilnehmenden haben genau hingeschaut und eine Vielzahl von Punkten notiert. So fehlen unter anderem ein Lagerraum mit Stühlen und Tischen für die Schule und die benachbarte Halle, Warmwasserboiler in der Erwachsenentoilette, ein modernes Lichtsystem (LED), ein Windfang vor dem Haupteingang, eine Lautsprecherverbindung zwischen Schule und Kellenbachhalle oder Schalldämpfungen im Kunstraum. Oder der Klassiker vieler alter Schulgebäude: Die Toiletten müssen renoviert werden.

Auch im Außenbereich muss das eine oder andere getan werden: Dazu zählt etwa eine Überdachung des Fahrrad-Abstellplatzes, eine Spur für Schulbusse zum Freihalten der Fahrbahn, eine bessere Ausschilderung der Parksituation – und, nicht zu vergessen, Abfallbehälter für Hundekot.

Ein paar dieser Maßnahmen sollen noch in diesem Jahr in die Wege geleitet werden, etwa die Fahrrad-Überdachung und die Schallschutzmaßnahmen im Kunst- und im Hauswirtschaftsraum. Alles übrige steht noch zur Disposition, aus mehreren Gründen. Zum einen will die Kommune den Maßnahmenkatalog aus der Besichtigung mit dem Projekt „DigitalPakt Schule“ sowie dem Projekt „Schulentwicklungsplanung“ der Gesamtstadt koordinieren, zum zweiten stehen und fallen alle Vorhaben unter dem Finanzierungvorbehalt nach den Steuerausfällen durch die Corona-Pandemie. Zudem fehlten bei einigen Maßnahmen noch die Kostenschätzungen.

Einen großen Brocken sprach Ortsvorsteher Wolfgang Schoch nur kursorisch an: Die veraltete Nachtspeicher-Heizung der Kellenbachschule ist ein Stromfresser und sollte ausgetauscht werden. Eine Gasleitung liegt schon bereit.

Die gleiche Konstellation gilt übrigens auch für das Rathaus von Schura, in das seit Jahrzehnten nichts investiert worden sei, so Wolfgang Schoch. Immerhin wird das Gebäude im nächsten Jahr 175 Jahre alt. Auch hier heizt man noch mit überkommenen Nachtspeicher-Strom. „Irgendwann“, führte der Ortsvorsteher aus, „wird man sich da mal Gedanken machen.“

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