Quartett gefällt mit unkonventionellem Programm

Lesedauer: 3 Min
 Das Quartett bei seinem Konzert, von links Jonas Ribeiro, Guilherme Oliveira, Céline Camarassa und Sofia Torgal.
Das Quartett bei seinem Konzert, von links Jonas Ribeiro, Guilherme Oliveira, Céline Camarassa und Sofia Torgal. (Foto: Tsu-Hsuan Chuang)
Tzu-Hsuan Chuang

Kuchen, Kaffee und Musik hat es für die Bewohner des Dr. Karl-Hohner-Heims in Trossingen am Sonntagnachmittag gegeben. In der erfolgreichen Reihe „Musik zur Kaffeestunde“ trat diesmal das Hastalas-Quartett auf.

Es herrschte eine ausgelassene Stimmung im Hohner-Heim. Die Plätze waren bis auf den letzten Tisch besetzt, und alle warteten mit einem Teller Kuchen und einer Tasse Kaffee auf die vier Musikanten, die sich vorbereiteten. Der Vorsitzende des Fördervereins Dr. Karl-Hohner-Heim, Heinz Reichle, hieß das Hastalas-Quartett willkommen. Das Quartett besteht aus vier Studierenden der Musikhochschule Trossingen. An der Flöte spielt Jonas Ribeiro aus Brasilien, die Oboe spielt Sofia Torgal und die Klarinette Guilherme Oliveira, beide kommen aus Portugal, und das Fagott spielt Céline Camarassa aus Spanien.

Übersetzt bedeutet der Name des Ensembles „Bis maximal vier“, klärte Jonas Ribeiro die Zuhörer auf. Das Ensemble hatte ein unkonventionelles Programm auf die Beine gestellt, mit Klassikern von Mozart bis zu Vivaldi. Mit Vivaldis „Frühling" zauberten die Vier die warme Jahreszeit in das Heim. „Es ist jetzt doch fast wie Sommer. Ich fühle mich wie in Brasilien", scherzte Ribeiro nach einigen Stücken und lockte dem einen oder anderen ein Lachen hervor.

Mit Mozarts „Türkischem Marsch" sorgten die Musikanten für eine stimmungsvolle Atmosphär, einige Zuhörer wogen sich im Takt mit. Aber auch Tanzstücke durften beim Hastalas-Quartett nicht fehlen. Mit dem berühmten Walzer „Gold und Silber" von Franz Lehár lud Ribeiro die Anwesenden ein, mitzutanzen. Für die Bewohner des Dr. Karl-Hohner-Heims war es klar: Das war ein wunderbares Konzert. Am Ende bedankte sich Reichle bei den jungen Musikanten und wünschte ihnen alles Gute für ihr Studium.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen