Polina Tarasenko gewinnt Wettbewerb

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Alle Preisträger des Nachwuchswettbewerbs.
Alle Preisträger des Nachwuchswettbewerbs. (Foto: Cornelia Addicks)

Und wieder sticht die Posaune: Den ersten Preis beim Nachwuchswettbewerb im Rahmen des 4. Positively Brass & Percussions Symposiums erzielte die 17-jährige Tenorposaunistin Polina Tarasenko aus der Ukraine.

War der Preis beim ersten Symposium noch unter einem Horn- und einem Euphonium-Spieler geteilt worden, so hatten in den letzten beiden Jahren Posaunisten die höchste Punktezahl bei dem für vier Blechblasinstrumente offenen Wettbewerb erspielt: 2016 war es Tolga Akman, 2017 dann Wim Matheeuwese aus Belgien.

Am Montagnachmittag hatten sich 14 Kandidaten der hochkarätig besetzten Jury gestellt, zehn Bläser und vier Bläserinnen. Der Altersdurchschnitt lag bei rund 16 Jahren. Begleitet wurden sie alle von der Trossinger Pianistin Katalin Theologitis, wie Ulrich Kölbl als Jury-Vorsitzender anerkennend erwähnte.

Notengutscheine im Wert von 50 beziehungsweise 100 Euro erhielten die Posaunisten Julian Pfeil und Daniel Foeteler sowie die Hornisten Sten Erik Prée und Tege Ella. Den Sonderpreis des Positively Brass Instituts in Höhe von 100 Euro erspielte sich der Trompeter Justin Haarstick. Die zwei Sonderpreise (je 500 Euro) erhielten der Hornist Máté Harangozó aus Budapest und der Posaunist Marc Jonas Krohn aus Norddeutschland. Krohn ist Jungstudent an der Musikhochschule Lübeck und seit letztem Jahr Mitglied des Bundesjugendorchesters.

Polina konnte sich über die Siegesprämie von 1500 Euro freuen, die vom Förderverein Blechbläsernachwuchs e. V. mit Sitz in Waltenhofen gestiftet wurde. Schon als Fünfjährige hat die Ukrainerin verschiedene Instrumente ausprobiert und sich dann mit neun Jahren für die Posaune entschieden.

In Moskau erhielt sie fünf Jahre lang Unterricht von Alexander Nyankin, Professor am Tchaikovsky Konservatorium. Sie überzeugte die Juroren restlos mit dem „Morceau Symphonique, dem Opus 88 von Alexandre Guilmant, und der Arie aus Samson et Dalila von Camille Saint-Saëns. Nach Trossingen war Polina zusammen mit ihrer Mutter gekommen und sie wird zum 5. Symposium im Herbst 2019 eingeladen werden.

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