OGL setzt auf Frauen und „grüne“ Themen

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 Die von der OGL Trossingen nominierten Kandidaten (sofern bei der Nominierungsversammlung anwesend) für die Gemeinderatswahl am
Die von der OGL Trossingen nominierten Kandidaten (sofern bei der Nominierungsversammlung anwesend) für die Gemeinderatswahl am 26. Mai. (Foto: Robin Möß)

Die Offene Grüne Liste (OGL) hat am Freitag ihre Kandidaten für die Gemeinderatswahl am 26. Mai nominiert. Unter den 18 Nominierten sind vier Männer. Abgestimmt wurde darüber, ob jeder zu seiner Zufriedenheit den entsprechenden Listenplatz hat, und ob diese Liste so publiziert und damit in den Wahlkampf gehen soll.

Aufgestellt sind folgende Kandidaten: 1. Susanne Reinhardt-Klotz, 2. Gerhard Brummer, 3. Sigrun Kramer, 4. Wolfgang Steuer, 5. Nadia Hagenauer-Wild, 6. Daniel Zuber, 7. Christine Menzel, 8. Jörg Eich, 9. Eva Dressel-Messner, 10. Priscilla Herrmann, 11. Sylvia Weller-Mühlbauer, 12. Petra Zellmer, 13. Johanna Müller, 14. Valeria Langen, 15. Fatima Majsoub, 16. Karen Schmid, 17. Felicitas Weissert. Für Schura ist Lisa Rudolph nominiert.

Anlässlich des Weltfrauentags, der auf den Tag der Nominierungsversammlung fiel, betonte Susanne Reinhardt-Klotz in ihrer Begrüßung: „Wir brauchen mehr Frauen in der Politik, die sich beispielsweise für Frieden einsetzen und starkmachen.“ Sie sprach von einem „bedeutenden Tag“.

Thomas Herrmann, der die Funktion des Wahlleiters innehatte, fügte hinzu: „Dass wir heute sehr viele Frauen auf der Liste haben, das ist ein schönes Signal.“

Vor den Abstimmungen stellte sich jeder Kandidat kurz vor – jeder ist an „grünen Themen interessiert“. Biodiversität in der Stadt und weiterhin eine gute Integration sowie die Verbesserung des Zusammenlebens stehen im Mittelpunkt. „Bei der Biodiversität muss etwas passieren“, stellte Stadtrat Gerhard Brummer entschieden klar.

Nachdem der Reihenfolge auf der Liste und der Veröffentlichung jeweils einstimmig zugestimmt wurde, sollte es mit dem Wahlprogramm weiter gehen. „Wir werden uns dazu nochmals treffen“, waren sich die Anwesenden einig. Im noch zu diskutierenden und zu überarbeitenden Entwurf setzt die OGL bereits einige klare Ziele: Trossingen soll grüner werden. Verfügbare Flächen sollten vielfältig, ökologisch durchdacht und sinnvoll bepflanzt werden, so das Programm.

Der bisherige Kampf zwischen Parkplätzen und Radwegen solle sich für die Radwege zum Guten wenden. Auch das Ziel, Fairtrade-Stadt zu werden, verfolge die OGL weiter. Die OGL wolle außerdem die Rechte und Würde aller in Trossingen lebenden Menschen wahren. Nicht nebeneinander zwischen den Kulturen leben, sondern miteinander. Das sei das Ziel, dem nachgegangen werden soll. Dazu gehöre auch, die eigenen Gewohnheiten beider Seiten zu hinterfragen.

Die Gemeinderatswahl findet am 26.Mai statt. Am 16. und 23. Mai trifft sich die OGL auf dem Wochenmarkt, um für die Wahl zu werben.

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