Neuling Klaus Rummler entpuppt sich als Verteidigungskünstler

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Sein Bollwerk war nicht zu knacken: Neuling Klaus Rummler (rechts) entpuppte sich als Verteidigungskünstler und hielt allen Angr
Sein Bollwerk war nicht zu knacken: Neuling Klaus Rummler (rechts) entpuppte sich als Verteidigungskünstler und hielt allen Angr (Foto: Pfriender)

Mit Titelverteidiger Jörg Schlenker, den Ex-Champions Remy Heimers und Klaus Bräunlin sowie dem Tuttlinger Alexander Günter haben die „großen Vier“ bei der offenen Stadtmeisterschaft von Trossingen nach zwei Runden eine weiße Weste. Jetzt kommt es zum direkten Aufeinandertreffen in Runde drei am heutigen Donnerstag.

Nicht ganz leicht hatten es die Favoriten in Runde zwei. Titelverteidiger Jörg Schlenker vom SC Donaueschingen musste sein ganzes Können aufbieten, um den Tuttlinger Norbert Bengsch niederzuringen. Auch Klaus Bräunlin (TG Biberach) benötigte ein „Bauerngeschenk“ vom Trossinger Franz Schnell, um siegreich zu bleiben. Furios landete Alexander Günter von der SG Donautal-Tuttlingen seinen zweiten Sieg: Nach einem riskanten Damenopfer gelang es ihm aber, sein restlichen Figuren vorbildlich zu aktivieren und den Spaichinger Peter Butz zu bezwingen. Ein feines Qualitätsopfer bescherte schließlich Remy Heimers vom jüngst fusionierten SC Villingen-Schwenningen den vollen Punkt über den Tuttlinger Gunther Kaufmann. Ansonsten beeindruckten die Möhringer Werner Eppel und Rudolf Dalmann mit Unentschieden gegen die starken Boris Zeldin (SV Rottweil) beziehungsweise Martin Welte (SV Trossingen).

Einen halben Punkt ergatterte auch Neuling Klaus Rummler, der gegen seinen Trossinger Vereinskameraden Siegfried Winz allen Angriffen standhielt. Hinter seiner Bauernkette lavierte er in der Defensive so geschickt, dass Winz schließlich ins Remis einwilligte. Weitere Unentschieden gab es in den Begegnungen Bernd Blanke gegen Roland Ax (beide Trossingen) und Walter Blauditschek (SR Spaichingen) gegen Norbert Müller (Tuttlingen). Während Ulrich Schrade im einen Trossinger Duell Uwe Katholnig klar besiegen konnte, gelang dies Alexander Mayer gegen den blinden Franz Urban. Urban „sah“ seine Dame unwiderlegbar bedroht und gab auf.

Die Ergebnisse der zweiten Runde: Schlenker – Dr. Bengsch 1:0, Kaufmann – Heimers 0:1, Bräunlin – Schnell 1:0, Butz – Günter 0:1, Katholnig – Schrade 0:1, Zeldin – Eppel 0,5:0,5, Blauditschek – Müller 0,5:0,5, Winz – Rummler 0,5:0,5, Blanke – Ax 0,5:0,5, Dr. Welte – Dalmann 0,5:0,5 und Mayer – Urban 1:0.

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