Das Gebäude steht, der Innenausbau ist noch im Werden: Die Obdachlosenunterkünfte.
Das Gebäude steht, der Innenausbau ist noch im Werden: Die Obdachlosenunterkünfte. (Foto: Ralf Pfründer)
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Ende der 50er Jahre wurden die ersten einfachen Holzhütten als Notunterkunft in „nicht sehr dauerhafter Bauweise“ am Trosselbach errichtet, erklärte die die Stadtverwaltung im vergangenen Jahr. Doch aus dem Provisorium wurde eine Dauereinrichtung, Wind und Wetter nagten an den Hütten. Ergänzt wurden die Holzunterkünfte durch Wohncontainer. Ein Doppelhaus war so marode, dass es 2017 abgerissen wurde. An diesem Platz entstehen nun die beiden neuen Unterkünfte.

Die Menschen, die hier leben, finden auf dem freien Wohnungsmarkt keine Bleibe. Für manche ist die Obdachlosenunterbringung nur eine Zwischenstation, bis sie eine neue, eigene Wohnung gefunden haben. Andere leben über viele Jahre hier, wieder andere kommen und gehen, je nachdem, wohin sie das Leben gerade treibt. Einen Sozialarbeiter gibt es nicht, wohl aber Unterstützung von den Experten des Landratsamts. (sfk)

Die Stadt Trossingen schafft zwei neue Unterkünfte für Menschen ohne eigene Bleibe

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Ende der 50er Jahre wurden die ersten einfachen Holzhütten als Notunterkunft in „nicht sehr dauerhafter Bauweise“ am Trosselbach errichtet, erklärte die die Stadtverwaltung im vergangenen Jahr. Doch aus dem Provisorium wurde eine Dauereinrichtung, Wind und Wetter nagten an den Hütten. Ergänzt wurden die Holzunterkünfte durch Wohncontainer. Ein Doppelhaus war so marode, dass es 2017 abgerissen wurde. An diesem Platz entstehen nun die beiden neuen Unterkünfte.

Die Menschen, die hier leben, finden auf dem freien Wohnungsmarkt keine Bleibe. Für manche ist die Obdachlosenunterbringung nur eine Zwischenstation, bis sie eine neue, eigene Wohnung gefunden haben. Andere leben über viele Jahre hier, wieder andere kommen und gehen, je nachdem, wohin sie das Leben gerade treibt. Einen Sozialarbeiter gibt es nicht, wohl aber Unterstützung von den Experten des Landratsamts. (sfk)

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