Die Natur zu genießen, aber auch zu schützen, das gehört für die Mitglieder des Schwäbischen Albvereins selbstverständlich zusa
Die Natur zu genießen, aber auch zu schützen, das gehört für die Mitglieder des Schwäbischen Albvereins selbstverständlich zusammen. Hier bei einer Pflanzaktion im vergangenen Jahr. Die Baumspender (vordere Reihe von links) Adam und Giesela Banzhaf, Vereinsvorsitzende Anneliese Burgbacher und Ehrenvorsitzender und Wegewart Klaus Butschle. (Foto: Archiv: Jens Geschke)
juwe

Die Ortsgruppe Trossingen des Schwäbischen Albvereins blickt positiv in die Zukunft. Bei der Hauptversammlung zeigte sich ein mal mehr, wie lebendig der Verein ist, wie groß der Zuspruch durch die Mitglieder ist und dass alle Altersklassen hier einen Anknüpfungspunkt finden. Für die kommende Wandersaison sind gleich mehrere Veranstaltungen geplant - unter anderem eine mehrtägige Reise nach Meran in Südtirol.

Wenn die Trossinger Albvereinler ihre Hauptversammlung abhalten, dann geht es dabei nicht nur um die Regularien, sondern auch um den gemeinsamen Austausch und das Beisammensein. So ist es kein Wunder, dass die Stimmung meist gelöst und fröhlich ist. Dazu trugen am Samstag auch die musikalische Begleitung von Franz Samson am Akkordeon und eine Bilderschau bei.

Die Vorsitzende der Ortsgruppe, Anneliese Burgbacher, kann auf ein starkes Vorstandsteam bauen und lobte eben diese gelungene Zusammenarbeit mit diesem. Ein volles Programm will der Verein seinen Mitglieder für das Jahr 2020 bieten. Bereits geplant sind eine Bergwanderung im August, eine Führung durch die Villa Reitzenstein und eine mehrtägige Reise nach Meran in Südtirol.

Der erste Bericht erfolgte von Schriftführerin Ilse Bergmann, die auch Seniorenbeauftragte des Vereins ist. Sie ließ humorvoll und detailreich das Wanderjahr 2019 Revue passieren. Einige Höhepunkte waren beispielsweise der jährliche Ostermontagsspaziergang zur Albvereinshütte in Durchhausen, die zahlreich besuchte Muttertagswanderung, die Pflanzung einer Feldulme Ende April und eine fünftägige Wanderreise an den Gardasee.

Weil Kassenwart Wolfgang Kohler verhindert war, stellte Kassenprüfer Wilfried Kaiser die durchweg positiven Ergebnisse vor.

Gisela Hoffmann berichtete über die monatlich stattfindenden Feierabendwanderungen, die sich meistens über etwa sieben Kilometer erstrecken und unter den Mitgliedern regen Zuspruch finden. Auch Gäste können hier einen ersten Kontakt zum Verein bekommen.

Klaus Müller konnte aus der Sicht des Naturschützers nur wenig Neues berichten, die Besichtigung der Nistkästen sei aber ein voller Erfolg und besonders die teilnehmenden Kinder hätten ihren Spaß daran.

Von den sogenannten Handicap-Wanderungen berichtete der Ehrenvorsitzende und Wegewart Klaus Butschle: Seit Herbst 2016 biete der Albverein Trossingen einmal im Monat eine leichte Wanderung für körperlich oder kognitiv eingeschränkte Menschen an, die zirka sechs Kilometer lang ist, aber auch die Möglichkeit zur Abkürzung und Begleitung bietet.

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