Lupfengeister bedanken sich bei den Zimmerleuten

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Nach der schweren Arbeit des Narrenbaum-Stellens ließen es sich die Zimmerleute der Zimmerei Müller schmecken.
Nach der schweren Arbeit des Narrenbaum-Stellens ließen es sich die Zimmerleute der Zimmerei Müller schmecken. (Foto: Silvia Müller)
Schwäbische Zeitung
Silvia Müller

Fester Bestandteil der Talheimer Fasnet ist nicht nur die Absetzung des Bürgermeisters, sondern auch das Handwerkervesper. Damit bedanken sich die Lupfengeister bei den Beteiligten für das Aufstellen des Narrenbaumes, einer anstrengenden Aufgabe, die den Zimmerleuten der ortsansässigen Zimmerei Müller Kraft und Teamarbeit abverlangt.

Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Talheims nutzen das Ereignis für eine Übung und sperren den Einsatzbereich ab. Im Anschluss daran waren Firmeninhaber Jörg Müller, sein Bruder Frank und die Mitarbeiter Jan-Philipp Schmider, Jakob Decker, Marcel Wedelewski und Daniel Weidling sowie die Feuerwehrleute zu einem deftigen Bauernvesper im Vereinsheim der Lupfengeister eingeladen, das sie sich gerne schmecken ließen.

Dabei war der soeben aufgestellte Narrenbaum, eine Fichte, noch einmal Thema. Zwei Wochen zuvor war sie von den Narren gefällt worden (wir haben berichtet). Am Schmotzigen Donnerstag wird der Baum dann von den Mitarbeitern der Zimmerei Müller aus dem Wald geholt. Am Kirchbrunnen wird er mit bunten Bändern und Luftballons geschmückt. Dann sind wiederum die Zimmerleute an der Reihe. Stück für Stück wird der Stamm angehoben und in einem dafür vorgesehenen Loch verankert.

„Der Baum war in diesem Jahr besonders schwer“, berichtete Frank Müller. „Das Maß ist für mich, wenn ich die Krone der Fichte alleine anheben kann. Das war mir diesmal nicht möglich“, erklärte der Zimmermann weiter. Im Gegensatz zum Jahr 2016 waren dieses Jahr am „Schmotzigen“ die Witterungsverhältnisse ideal. „Kein Regen, kein Schneefall, nicht zu kalt und vor allen Dingen kein Wind. So konnten wir den Narrenbaum gut aufstellen“, sagte Frank Müller.

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