Laien schießen um den Maipokal

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Die glücklichen Gewinner des Maipokal-Schießens.
Die glücklichen Gewinner des Maipokal-Schießens. (Foto: Robin Möss)
Robin Möss

Zum ersten Mai gibt’s den Maipokal: Beim Trossinger Schützenverein haben sich auch in diesem Jahr die Laien gemessen und sich am Schießstand versucht. Einige sind bereits richtige Stammteilnehmer, neue Interessenten finden sich aber jedes Jahr aufs Neue.

Die ersten vier Plätze einer Disziplin erhielten jeweils einen Pokal. Fürs Kleinkaliber gibt es den von der Stadt Trossingen gestifteten Wanderpokal. Gewertet wurde immer die beste 10-Schuss-Serie. Den Jugendpokal (Luftgewehr 10 Meter stehend aufgestützt) erhielten Mark Haas (1. Platz), Marie Schauer (2. Platz), Jan Link (3. Platz) und Iven May (4. Platz). Pokale fürs Kleinkaliber (50 Meter stehend aufgestützt) gab es bei den Damen für Ina Köller (1. Platz), Louisa Köller (2. Platz), Annika Schmidt (3. Platz) und Sandra Fricker (4. Platz). In der Herrenwertung waren es Dieter Rowe (1. Platz), Axel Fischer (2. Platz), Dirk Lohrer (3. Platz) sowie Florian Rowe (4. Platz). Den Pistolenpokal (Großkaliberpistole, 25m, auf Kippscheiben) bekamen Wolfgang Hänsel (1. Platz), Christian Bretthauer (2. Platz), Jonas Wirth (3. Platz) und Martin Schauer (4. Platz).

Seit mehr als 25 Jahren laden die Schützen zu den Laienwettkämpfen ein. „Als ich 1992 in den Verein kam, gab es das Angebot bereits“, erinnert sich Sportleiterin Anke May. Und genauso lange sei das Angebot auch schon beliebt, das Interesse reiße nicht ab. 123 Teilnehmer waren am Mittwoch dabei.

Je nach Alter konnten sich die Teilnehmer am Luftgewehr stehend aufgestützt (Jugendliche 12 bis 15 Jahre), an Kleinkalibergewehren (ab 16 Jahren) und an Großkaliberpistolen (ab 18 Jahren) messen. Außerdem gab es die Möglichkeit, sich am Bogenschießen auszuprobieren. Im Gegensatz zum Vorjahr „sind dieses Jahr mehr Teilnehmer am Großkaliber als am Kleinkaliber zu finden“, weiß Anke May. Doch bevor die Neulinge ans Schussgerät dürfen, gibt es für alle eine Einweisung, sodass alle wissen, „wie man das Gewehr oder die Pistole hält, wie man richtig steht – stehend aufgestützt – und wie die Patrone richtig eingesetzt wird“, erläutert May. „Einige Teilnehmer kennt man schon lange“, sagt sie.

Beispielsweise Dieter Rowe, der schon mehrmals auf dem Wanderpokal verewigt wurde. Auch dieses Jahr erhielt er ihn mit dem besten Ergebnis aller Teilnehmer am Kleinkaliber. Beim Maipokal und Jugendpokal werden die Ringe für die Wertung gezählt. In der 10-Schuss-Wertung macht das bei à 10 Ringen maximal 100 zu erreichende Ringe. „Dabei zählt immer die innerste Kante“, so May. Auf Zeit geht es bei den Großkalibern. Mit einer 5-Schuss-Munition wird auf eine Kippscheibe geschossen. Dabei werden die Treffer gezählt (maximal fünf) und dazu die Zeit gestoppt. Gewinner ist derjenige, der die meisten Treffer in den wenigsten Sekunden erzielte.

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