Kinder lernen alles übers Akkordeon

Lesedauer: 3 Min
 Hermann Niklewski unterwies die Kinder beim Harmonikabau.
Hermann Niklewski unterwies die Kinder beim Harmonikabau. (Foto: sbo)
sbo

Das diesjährige Kreisjugendtreffen der DHV Kreisvereinigung Donaueschingen ist vom Kreisverein Schwarzwald-Harmonika-Orchester Furtwangen organisiert worden. 17 Kinder hatten sich angemeldet, als Programm wurde ein Besuch im neu gestalteten Deutschen Harmonikamuseum in Trossingen geplant. Dort durften nach der Begrüßung durch Museumsleiter Martin Häffner und einer Vorführung der Spielorgel alle Besucher ihre erhaltenen Stempelkarten an einem Automat der damaligen Hohnerfabrik abstempeln.

Zu Beginn gab es eine Führung durch das Museum mit vielen interessanten Stationen. Man konnte unter anderem alles über den Aufbau eines Akkordeons lernen und auch sehen, wie die Stimmzungen durch Luft bewegt werden, und man konnte Vieles über das Wirken und Arbeiten der Firma Hohner erfahren. Im Filmraum waren Filmausschnitte zu sehen, in denen das Akkordeon und auch die Mundharmonika schon früh zur Unterhaltung zum Einsatz kamen.

Eine Außenführung zeigte die ehemaligen Fabrik- und Wohngebäude der Firma Hohner, und dazu gab es interessante Geschichten über den Gründer Matthias Hohner. Nach einer Pause zum Stärken galt es, 20 Fragen rund um das Museum zu beantworten, und die Sieger des Quizes erhielten ein kleines Geschenk.

Weiter ging es mit dem Zusammenbau einer Mundharmonika. Jeder Teilnehmer durfte nach Anleitung selbst eine Mundharmonika zusammensetzen und auch behalten. Im Anschluss lernten die Kinder das Spielen einer Tonleiter auf diesem Instrument.

Und so wurde sogar ein kleines Lied eingeübt, das von einem Mitarbeiter des Museums auf dem Akkordeon begleitet wurde. Zum Abschluss erhielten alle Notenblätter zum weiteren Üben und ein Gastgeschenk. So ging ein toller Nachmittag zu Ende, und auf dem Nachhauseweg hörte man die Kinder auf ihren Mundharmonikas spielen.

Ehrenamtliche des Museums halfen dabei, das Programm umzusetzen: Dies waren Barbara Pelz, Alfred Dörfler und Hermann Niklewski.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen