Künstler versprühen bei Konzert Lebensfreude

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 Jan Fehrenbach (links) und Lukas Proske bei ihrem Auftritt.
Jan Fehrenbach (links) und Lukas Proske bei ihrem Auftritt. (Foto: Förderverein)
Schwäbische Zeitung

Mit flotter Musik, mitreißend vorgetragen, haben Jan Fehrenbach und Lukas Proske die Veranstaltungsreihe „Musik zur Kaffeestunde im Dr.-Karl-Hohner-Heim“ des Fördervereins im neuen Jahr eröffnet. Fehrenbach, Saxophonstudent bei Professor Matthias Anton an der Musikhochschule, und Proske, Student beim Akkordeondozenten Hans-Günther Kölz am Hohner-Konservatorium, hatten für das Konzert einige gemeinsame Kompositionen ihrer beiden Lehrer ausgewählt.

Diese trugen sie laut Pressemitteilung „gekonnt, froh und heiter vor“ und ließen bei den Übergängen zu den einzelnen Stücken Phantasie und komödiantisches Talent erkennen. Nach einem überraschenden Geburtstagsständchen gelang es ihnen bereits mit ihrem ersten Stück, „Mango Tango“, die Zuhörer für ihre Musik zu gewinnen. Aufmerksam lauschten diese auch dem etwas sanfter und sehr melodisch gespielten „Abendlied“.

Flott und mitreißend folgte das Stück „Frühstück in Paris“. Mit den Kompositionen „Cat Walk“ und „Brontosaurus Walk“ sprachen sie die Phantasie der Zuhörer an, sich Models elegant über den Laufsteg schwebend vorzustellen und danach gewaltige Dinosaurier, die mit festen Schritten würdevoll dahin schreiten. Mit dem schwungvoll gespielten „Cotton Club“ erinnerten sie an das lebensfrohe Treiben im „Baumwollclub“ um den Jazztrompeter Dixie Dwyer im US-amerikanischen Gangster- und Musikfilm des Regisseurs Francis Ford Coppola.

Zwischen diesen Kompositionen ihrer beiden Lehrer hatten die beiden jungen Künstler klassische Stücke in das Programm eingebaut, die Jan Fehrenbach mit wunderschönem Klang auf dem Saxophon vortrug, auf dem Klavier einfühlsam begleitet von Luaks Proske. Gefühlvoll und bewegend erklangen die berühmte Arie „Lascia ch’io pianga“ aus der Oper „Rinaldo“ von Georg Friedrich Händel und ausdrucksvoll „Oblivion“ des bekannten argentinischen Bandoneonspielers und Komponisten Astor Piazzolla.

Auch mit dem getragen gespielten „Sicilienne“ von Johann Sebastian Bach zeigten die beiden Künstler ihre Vielseitigkeit, schnell in verschiedene Musikstile wechseln zu können. Auf die Ansage des letzten Stücks folgten lautstarke Rufe nach einer Zugabe, welche die beiden Lebensfreude versprühenden Künstler gerne gewährten. Mit herzlichem Beifall und strahlenden Gesichtern bedankten sich die Senioren für dieses abwechslungsreiche, heitere Konzert.

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