Italienische Schüler bringen noch mehr Musik in die Stadt

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 55 Schüler aus Bergamo sind in Trossingen zu Gast.
55 Schüler aus Bergamo sind in Trossingen zu Gast. (Foto: Felker)
Schwäbische Zeitung

Freundschaften sind etwas Wunderbares - besonders dann, wenn sich die Freunde nicht allzu oft sehen und ein Wiedersehen feiern. Dieses Gefühl haben die italienischen Schüler und ihre Lehrer gleich mehrfach beim Treffen mit Bürgermeister Clemens Maier am Montagvormittag betont. Denn zum zweiten Mal ist das Musikgymnasium aus Bergamo in Trossingen zu Gast. „Musik ist ein gutes Mittel, um Sprachbarrieren zu überwinden“, sagte Maier und freute sich, dass zwei Lehrerinnen dolmetschten. Er warf einen kurzen Blick auf die Geschichte der Stadt und ihre enge Verbundenheit mit Italien. Denn ohne die Instrumentenbauer Gola und Morino „hätte Hohner vielleicht seine Akkordeons nie so gebaut, wie sie es Dank dieser italienischen Experten getan haben“. Auch heute noch, so Maier weiter, leben viele Menschen mit italienischen Wurzeln in der Stadt „und bis heute haben wir das Centro Italiano“. Die Verbundenheit zwischen den Nationen war für Maier auch der Anknüpfungspunkt für ein anderes Thema: Europa. Er hielt ein leidenschaftliches Plädoyer für die Einheit der EU und erinnerte daran, dass diese besonders durch das Kennenlernen anderer Nationen gestärkt werden könne. Dem pflichtete auch der italienische Lehrer Francesco Chigioni bei, der sich im Namen der Schüler und seiner Kollegen für den angenehmen Aufenthalt in Trossingen bedankte. Wie sehr Musik verbinden kann, zeigen die Schüler am Mittwochabend. Da spielen sie ab 19 Uhr ein gemeinsames Konzert im Konzerthaus.

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