Im Astronauten-Outfit über die Hürden

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Mit der Astronauten-Verkleidung hatten es sich Maria Grimm mit Pony Hanni und Grit Müller nicht leicht gemacht.
Mit der Astronauten-Verkleidung hatten es sich Maria Grimm mit Pony Hanni und Grit Müller nicht leicht gemacht. (Foto: Silvia Müller)
Sivlia Müller

Der Reitverein Pferdeparadies Haug hat am Sonntag sein fünfters Hofturnier ausgetragen. Wie jedes Mal ist auch bei diesem Turnier ein Wettkampf mit Unterhaltungscharakter Teil des Programmes gewesen.

„Jump n´Wheelbarrow“ nannte sich die Ausschreibung. Dabei bildeten zwei Menschen ein Team. Ein Reiter übersprang zu Pferde einen Hindernisparcours. Im Ziel übergab er seinem Partner die als Staffelstab dienende Reitgerte. Der Partner musste sich nun einen Schubkarren schnappen und den Parcours meistern, indem er an den Hindernissen vorbei lief.

Das wäre ja ganz einfach, wenn nicht in der Schubkarre ein Ball gelegen hätte, den es galt, nicht aus dem Gefährt fallen zu lassen. Zudem standen neben den Sprüngen Pylone, auf denen Tennisbälle lagen. Auch die durften nicht fallen, sonst hätte auch das als Fehler gezählt.

Wie bei diesen Spaßprüfungen beim Talheimer Reitverein üblich, gaben sich die Paare spezielle Bezeichnungen und verkleideten sich entsprechend. Am Start waren „Asterix und Obelix“, „Bibi und Tina“, „Bob der Baumeister“ und „Die Astronauten“. Letztere hatten es sich besonders schwer gemacht. Die Reiterinnen Maria Grimm und Grit Müller trugen sie Helme. Durch deren Schlitze bekamen sie nur schlecht Luft und haben auch nur wenig gesehen. An den Start gingen sie mit dem Reitpony Hanni.

Da dieses Shetland-Pony zu klein ist, um von den Frauen geritten zu werden, nahm Maria Grimm die Sprünge laufend, das Pferd an der Hand. Hanni sprang bereitwillig mit, während Grimm damit beschäftigt war, ihren „Astronautenhelm“ festzuhalten. Im Ziel angekommen, spurtete Grit Müller mit der Schubkarre los, immer wieder ihren Helm zurecht rückend. Das Ergebnis war nicht die beste Zeit, doch der größte Applaus war dem Team sicher.

„Als wir uns die Verkleidung ausdachten, erinnerte ich mich, dass ich in der diesjährigen Fasnet in Durchhausen diese Kostüme gesehen hatte. Und so haben wir uns das Astronauten-Outfit ausleihen können“, erzählte Maria Grimm. „Bob der Baumeister“, Christine Becker auf Toledo, konnte ihren Ehemann Thomas dazu überreden, bei dem Spaß mitzumachen. Sie hatten am Ende die schnellste Zeit und belegten somit den ersten Platz. „Asterix und Obelix“, nämlich Sandra Tabor auf Chennai und Bianca Bailer schafften es auf Platz zwei, die „Astronauten“ belegten den dritten Platz. Für „Bibi und Tina“, Ina Müller auf Ragallo und Sascha Dominike, ging die Taktik nicht auf. Beide setzten auf Geschwindigkeit. Ina Müller kam schnell und fehlerfrei ins Ziel, doch Sascha Dominike verlor den Ball aus der Schubkarre und musste somit vier Fehlerpunkte hinnehmen. Das brachte dem Team den vierten Platz ein.

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