„Hohner-Kuh“ ruft wieder über Trossingen

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„Hohner-Kuh“ ruft wieder über Trossingen
„Hohner-Kuh“ ruft wieder über Trossingen (Foto: Siegrid Bruch)

Großes Erschrecken und große Freude: Die legendäre Hohner-Fabriksirene ist mit Original-Sound und in voller Lautstärke am Sonntagmorgen wieder zum Leben erweckt worden. Viele waren gekommen, um die offizielle Wieder-Inbetriebnahme am Tag des offenen Denkmals mitzuerleben.

Die „Hohner-Kuh“, wie sie im Volksmund genannt wurde, verrichtete jahrzehntelang ihren Dienst, kündigte Betriebsbeginn, Mittagspause und den Feierabend an, zuletzt „hupte“ sie vor den Hohner-Werksferien zu Weihnachten 1987. Aber ihre Bedeutung ging auch weit über das Fabrikleben hinaus, der Alltag in Trossingen und Umgebung wurde durch ihren durchdringenden Klang getaktet, sie war über viele Jahrzehnte ein prägendes Element der Harmonikastadt. Zur Wieder-Inbetriebnahme sprachen Bürgermeister Dr. Clemens Maier und Stadtarchivar Martin Häffner (v.r.) im Innenhof der Kulturfabrik Kesselhaus zu den interessierten Gästen. Es gab im Laufe des Nachmittags Führungen.

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