Generationenwechsel bei der Kolpingsfamilie

Lesedauer: 3 Min
 Der Vorstand der Kolpingfamilie: Josef Lindmayer, Walter Haas, Bernd Lienhard, Thomas Lienhard, Jessica Wunderlich, Inge Koslow
Der Vorstand der Kolpingfamilie: Josef Lindmayer, Walter Haas, Bernd Lienhard, Thomas Lienhard, Jessica Wunderlich, Inge Koslowski, Thomas Schmollinger, Ekkehardt Fehrenbach, Ines Rabus und Andrea Lienhard (von links) wollen den Verein voranbringen. (Foto: jens Geschle)
Jens Geschke

Ganz im Zeichen von Generationenwechsel und Verjüngung hat die Hauptversammlung der Kolpingfamilie gestanden. Nach 24 Jahren gab Martin Jörg sein Amt als Vorstand des Trägers Freizeit und Bildungsstätte ab. Als sein Nachfolger wurde Martin Mauch gewählt. Ihn unterstützt Inge Kosloswski.

Martin Jörg, der sich jahrelang zusammen mit einem Arbeitskreis um das Kolpingsheim gekümmert hat, betonte, dass es nach 24 Jahren an der Zeit sei, einen Generationenwechsel einzuläuten.

Auch die Vorsitzende Andrea Lienhard legte den Schwerpunkt ihres Berichts auf die Jugend. Sie mahnte die Zukunft von Kolping an, da eine Überalterung droht und der Verein sich fragen solle, wie die Jugend motiviert werden kann, mitzuwirken. Ihr Vorschlag: Die Jugend bei der Gestaltung des Kolpingheims auf dem Gauger einbinden. Das Heim soll einen neuen Schliff erhalten, unter anderem sollen die Innenräume heller werden.

Abgesehen vom Vorstandsposten des Trägers Freizeit und Bildungsstätte brachten die Wahlen nur wenig Veränderung. Präses bleibt weiterhin Pfarrer Thomas Schmollinger, Seniorenvertreter ist Walter Haas, Kassenprüfer bleiben Helmut Distel und Franz Aschenbrenner.

Schriftführer Ekkehardt Fehrenbach berichtete von 26 Veranstaltungen, es gab Reiseberichte, Infonachmittage und Lehrstunden. Die Kolpingsfamilie hat derzeit 123 Mitglieder, ein Plus von sechs Mitgliedern im Vergleich zum Vorjahr.

2019 stehen für die Kolpingsfamilie gleich drei Jubiläen an. So wird auf der Bundesgartenschau 160 Jahre Kolpingsfamilie Deutschland gefeiert. Die Kolpingsfamilie Trossingen feiert ihr 90-jähriges Bestehen und der Anbau des Kolpingheimes besteht seit 40 Jahren, was ebenfalls feierlich begangen werden soll.

Pfarrer Thomas Schmollinger, verwies auf die Größe der Kolpingsfamilie, die gewachsen ist, und er mahnte, die Jugend nicht zu vergessen, sondern sie mit ins Boot zu holen. Kolping, so Schmollinger, sei eine Bereicherung für Trossingen.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen