Gemeindehaus: Voller Energie fürs Bauprojekt

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Redaktionsleiterin

Pfarrer Torsten Kramer meldete sich am Schluss des Abends zu Wort. „Wir haben uns entschlossen eine Stiftung zu gründen.“ Sie solle den Namen „Gemeinde leben - evangelisch in Trossingen“ tragen und dazu beitragen, die Spenden, die für die Finanzierung des Neubaus nötig sind, zu generieren.

Die Finanzplanung der evangelischen Kirchengemeinde sieht wie folgt aus: Aus den Verkaufserlösen des Brenz-Gemeindehauses, des Pfarrhauses Süd und des Bonhoeffer-Hauses sowie aus Rücklagen will die Kirchengemeinde etwa 1,6 Millionen Euro aufbringen und damit knapp 60  Prozent der Kosten decken. Die Landeskirche und der Kirchenbezirk steuern 491 000 Euro beziehungsweise 169 000 Euro zu. 250 000 Euro sollen zusätzlich über Spenden gewonnen werden, ein Fremddarlehen über weitere 200 000 Euro soll über Spenden getilgt werden. Zehn Jahre nach Fertigstellung soll der Kredit zurückgezahlt sein.

Gründungsstifter müssen einen Mindestbetrag von 2 500 Euro leisten. Sie können entscheiden, ob ihr Geld in das Grundstockvermögen oder in der Verbrauchsvermögen eingebracht werden soll. Nach der Gründung gibt es keine Mindesthöhe für eingebrachte Geldbeträge. Am Sonntag, 10. November, wird die Stiftung um 11 Uhr in der Kirche vorgestellt. Bis 8. Dezember wird außerdem eine Ausstellung über kirchliche Stiftungen gezeigte.(sfk)

Baubehörde und Denkmalamt sind sich nicht immer einige. Aber die evangelische Kirchengemeinde will im Frühjahr mit den Bauarbeiten des 2,7 Millionen-Euro-Projekts starten.

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Pfarrer Torsten Kramer meldete sich am Schluss des Abends zu Wort. „Wir haben uns entschlossen eine Stiftung zu gründen.“ Sie solle den Namen „Gemeinde leben - evangelisch in Trossingen“ tragen und dazu beitragen, die Spenden, die für die Finanzierung des Neubaus nötig sind, zu generieren.

Die Finanzplanung der evangelischen Kirchengemeinde sieht wie folgt aus: Aus den Verkaufserlösen des Brenz-Gemeindehauses, des Pfarrhauses Süd und des Bonhoeffer-Hauses sowie aus Rücklagen will die Kirchengemeinde etwa 1,6 Millionen Euro aufbringen und damit knapp 60  Prozent der Kosten decken. Die Landeskirche und der Kirchenbezirk steuern 491 000 Euro beziehungsweise 169 000 Euro zu. 250 000 Euro sollen zusätzlich über Spenden gewonnen werden, ein Fremddarlehen über weitere 200 000 Euro soll über Spenden getilgt werden. Zehn Jahre nach Fertigstellung soll der Kredit zurückgezahlt sein.

Gründungsstifter müssen einen Mindestbetrag von 2 500 Euro leisten. Sie können entscheiden, ob ihr Geld in das Grundstockvermögen oder in der Verbrauchsvermögen eingebracht werden soll. Nach der Gründung gibt es keine Mindesthöhe für eingebrachte Geldbeträge. Am Sonntag, 10. November, wird die Stiftung um 11 Uhr in der Kirche vorgestellt. Bis 8. Dezember wird außerdem eine Ausstellung über kirchliche Stiftungen gezeigte.(sfk)

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