Geflüchtete und Trossinger feiern gemeinsam

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 Musikstudenten sorgten für die musikalische Untermahlung des TroAsyl-Grillfests am Samstag am Alten Dr.-Karl-Hohner-Heim.
Musikstudenten sorgten für die musikalische Untermahlung des TroAsyl-Grillfests am Samstag am Alten Dr.-Karl-Hohner-Heim. (Foto: Ralf Pfründer)
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Ein Grillfest, um neue Freunde zu finden, junge Bekanntschaften zu vertiefen und gleichzeitig um Verständnis für den jeweils anderen zu werben: Die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe TroAsyl hat am Samstag ein solches Fest gefeiert. Gekommen waren nicht nur Flüchtlinge und Helfer, sondern auch alteingesessene Trossinger und Studenten der Hochschule für Musik.

Die Gemeinschaftsunterkunft in der Händelstraße 16 war und ist seit viereinhalb Jahren ein Übergangszuhause für Menschen, die auf ein neues Leben in Deutschland hoffen. Lebten hier zu Anfang hauptsächlich syrische und pakistanische Männer, zogen nach und nach einige Frauen und Kinder nach. Die allermeisten von ihnen haben längst eigene Wohnungen und Jobs gefunden. Mittlerweile wohnen im ehemaligen Dr.-Karl-Hohner-Heim Familien aus afrikanischen Ländern.

Der Garten des Gebäudes, das vor Jahren ein Seniorenheim war, bot reichlich Platz für das Fest und jede Menge Besucher. So gab es ein Kinderprogramm und einige Musikstudenten sorgten für Musik.

Das Organisationsteam des Helferkreises freute sich über die gute Stimmung. Mit Blick auf den holprigen, weil plötzlichen Start im Herbst 2015, habe sich die Lage deutlich entspannt.

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