Flugzeug muss notlanden: Ein leicht Verletzter, mehrere 100.000 Euro Schaden

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Rettungswagen mit Blaulicht
Ein Rettungswagen mit Blaulicht und Signalhorn. (Foto: Michael Hanschke / DPA)
Schwäbische Zeitung

Am Samstag gegen 11:08 Uhr ereignete sich bei Dauchingen ein Flugunfall. Der 64-jährige Pilot einer einmotorigen Propellermaschine der Marke Piper, Typ PA 46 350 P war gemeinsam mit seiner Ehefrau gegen 10.56 Uhr mit in Rottweil gestartet.

In einer Flughöhe von etwa 3000 Meter fiel vermutlich aufgrund eines technischen Defekts der Treibstoffdruck ab, was den Piloten zu einer Notlandung veranlasste.

Rad und Propeller abgebrochen

Auf einer Freifläche auf dem Gewann Lankenbühl zwischen Dauchingen und Weilersbach setzte der Pilot zur Notlandung an. Dabei brach im weichen Erdreich das vordere Rad des Fahrwerks ab, der Propeller grub sich in den Boden ein und brach ebenfalls ab. In der Folge setze die Maschine mit beiden Tragflächen unsanft auf dem Boden auf, wobei das Flugzeug erheblich beschädigt wurde.

Es entstand ein Totalschaden in Höhe von mehreren 100.000 Euro. Der Pilot erlitt leichte Verletzungen, seine Ehefrau hingegen blieb unverletzt. Neben Notarzt, Rettungsdienst und Polizei waren die Feuerwehr Dauchingen sowie das THW an der Unfallstelle im Einsatz.

Etwa 100 Liter Treibstoff traten aus dem Flugzeug aus, weshalb eine Abtragung des Bodens erforderlich wurde. Mitarbeiter der Bundesstelle für Fluguntersuchungen kamen vor Ort, um die die Unfallursache zu klären.

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